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Nils Benze feiert Comeback für LGW

HANNOVER. Er ist wieder da: Nils Benze sprintet wieder für die LG Weserbergland. Der Leichtathlet, der zuletzt für den SV Germania Helstorf startet, feierte in Hannover sein Comeback im LGW-Trikot.

veröffentlicht am 07.01.2019 um 13:52 Uhr

N. Benze
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Der verlorene Sohn ist zurückgekehrt. Nils Benze startet seit dem Jahreswechsel wieder für die LG Weserbergland. Das blaue Trikot des SV Germania Helstorf hat er ausgezogen und gegen das ebenfalls blaue der LGW getauscht. „Die vielen deutschen Staffel-Medaillen mit den Helstorfern möchte ich nicht missen. Aber jetzt will ich wieder mehr in den Einzeldisziplinen angreifen. Ich wohne in Emmerthal und will für meinen Heimatverein starten“, sagt Benze.

Eine erste Kostprobe gab M-45-Senior Benze beim Auftakt-Hallen-Sportfest in Hannover, dass mit weit über 1200 Meldungen eine größere Generalprobe als die in zwei und drei Wochen folgenden Landesmeisterschaften war. Im Männer-Feld hatte Benze mit seinen 26,00 Sekunden über 200 Meter zwar nichts zu melden, doch in der Senioren-Klasse ist das schon eine starke Zeit. Auch im vergangene Sommer war Benze in der Freiluftsaison, wo die Kurven leichter als in den engen Hallenbahnen zu rennen sind, war Benze in 25,91 Sekunden nur kaum schneller gewesen. Auch Patrik Scherfose (LGW) hat sich zurückgemeldet. Der Zehnkämpfer hatte vergangenen Sommer seinen Rücktritt erklärt. Nun kribbelte es wieder. Scherfose trat gleich dreimal an – und gewann zweimal. Seine 8,54 Sekunden über 60 Meter Hürden, blieben an diesem Tag in Hannover ebenso unerreicht wie die 4,40 Meter im Stabhochsprung. Auch mit Platz sechs im Hochsprung (1,80) dürfte Scherfose zufrieden sein. Seinen Zehnkampf-Nachfolger als LGW-Aushängeschild, Tyl Rozok, stellte er jedenfalls in den Schatten. Rozok kam in 9,31 Sekunden als Vierter im Hürdensprint an, und wurde Weitsprung-Sechster (5,96).

Dass Mirka Wendt (LGW) nicht nur Stabhochsprung kann, zeigte die U20-Jugendliche im Weitsprung. Als Fünfte flog sie auf exakt 5,00 Meter. Damit übertraf sie auch Pia Doering (VfL Hameln/4,85), die einen Platz dahinter lag, wie auch ihre LGW-Stabhochsprung-Kollegin Anne Bruns. Die flog in der U18-Klasse als 13. im 37-köpfigen Feld nur auf 4,40 Meter und hatte auch noch Sarah Neitz (8./4,75) und Lena Ratay (beide LGW/10. 4,57) im internen Duell vor sich. Neitz ließ an Siebte auch über 60 Meter Hürden (9,52) aufhorchen.

Das war auch die Parade-Disziplin von Nele Fasold (VfL) bei den W15-Schülerinnen. In ebenfalls 9,52 Sekunden war sie dort die Schnellste. Mit Platz sechs über 60 Meter (8,51) und Rang sieben über 300 Meter (45,81) demonstrierte Fasold ihre große Bandbreite. mha



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