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Hastenbecks Frauen-Coach Jens Günther verordnet dem Kader nach dem Abstieg eine Verjüngungskur

Neustart mit jungen Talenten

Hastenbeck. Die Tränen nach dem Oberliga-Abstieg sind inzwischen getrocknet. Bei den Fußballfrauen des SV Hastenbeck richtet sich der Blick wieder nach vorn: auf die neue Landesliga-Saison. Und die beginnt für die Elf von SVH- Coach Jens Günther früher als geplant, denn das Auswärtsspiel gegen den SV Sebbenhausen-Balge steigt bereits heute (16 Uhr) – und nicht wie geplant am 31. August, weil Sebbenhausen-Balge an dem Tag im Niedersachsenpokal im Einsatz ist. Und weil beide Teams an diesem Wochenende in der ersten Runde des Bezirkspokals ein Freilos haben, wurde ein neuer Termin schnell gefunden. Und so wartet zum frühen Saisonstart auf die Günther-Elf mit Sebbenhausen-Balge gleich „ein dicker Brocken“, denn der Vize-Meister der vergangenen Saison zählt wieder zu den Titelfavoriten. Im Gegensatz zum SV Hastenbeck. Der will laut Günther nach dem Oberliga-Abstieg in der Landesliga die Chance nutzen, „einen sauberen Neuanfang zu starten“.

veröffentlicht am 03.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:14 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Ziel sei es, „der Mannschaft wieder Selbstbewusstsein einzuhauchen und ihr den Glauben an die eigene Stärke wiederzugeben“. Der SVH-Coach will die Möglichkeit nutzen, „etwas auszuprobieren und die eigene Philosophie vom Fußball umzusetzen“. Der Kader hat im Vergleich zur Vorsaison ein neues Gesicht bekommen. Günther hat der Mannschaft (Altersdurchschnitt: 19,9 Jahre) eine Verjüngungskur verordnet. „Wir haben viele Spielerinnen mit sehr guten Fähigkeiten und mit großer Erfahrung verloren. Da wäre es vermessen zu behaupten, dass die Neuzugänge dies nahtlos kompensieren könnten. Meine Aufgabe als Trainer sehe ich aber darin, dies mit großem Ehrgeiz zu versuchen.“ Nicht mehr dabei sind Yvonne Harms, Caroline Schmidt, Daniela Schliebe, Anika Arlt, Stephanie Böning und Laila Feuerharke. Dafür sind Marina Geßner, Dana Stolper, Camilla Seeland, Jenny Günther, Svenja Kräft, Kira Kröger, Adamantia Soutzglou, Marlen Siebert, Jacqueline Giger, Selen Sariboga, Clarissa Schrader und Ines Osmanski neu im Team. Welche Spielerinnen sich für die Startelf empfehlen können, wird sich zeigen: „Da wir den Kader sehr radikal verändert haben, wird sich dies erst herausstellen müssen. Wer bringt den Ehrgeiz und den Fleiß mit, sich in den Vordergrund zu spielen? Die jungen Spielerinnen haben aber viel Potenzial“, so Günther. Ein hoffnungsvolles Talent ist Marina Geßner: „Sie war als Torhüterin hinter Inga Buchholz geplant. Nach der nicht zustande gekommenen Verpflichtung von Inga rückt Marina in den Blickpunkt und ich traue ihr eine ganz starke Saison zu.“ Des Weiteren habe auch Selen Sariboga in der vergangenen Saison ihr Talent angedeutet. „Ich denke, dass sie sich mit ihrer starken Physis und ihrer guten Technik in den Vordergrund spielen kann. Auch Francesca Rüscher, Stella Wehking und Nora Haas traue ich noch einen großen Sprung nach vorne zu.“



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