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Fußball: Trainer Thomas Pernath will Kreisligist aus Holzminden vor dem Abstieg retten

Neues Glück in Eschershausen?

ESCHERSHAUSEN. Von wegen Fußball-Pause. Er ist wieder im Geschäft – und damit auch viel schneller zurück auf der Kommandobrücke als erwartet. Ende September musste Thomas Pernath nach internen Differenzen noch völlig überraschend seinen Trainerstuhl beim TSV Klein Berkel räumen.

veröffentlicht am 30.01.2018 um 17:42 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Nun wartet eine neue Mission auf den 51-Jährigen. Anderer Kreis – neues Glück? Ab sofort übernimmt er den Job beim abstiegsbedrohten MTSV Eschershausen in der Fußball-Kreisliga Holzminden. Für den einstigen Verbandsliga-Stürmer von Preußen Hameln 07 allerdings kein Himmelfahrtskommando, vielmehr sieht er eine realistische Chance, den momentanen Vorletzten (Sieben Punkte) noch in sicheres Fahrwasser zu führen.

„Ich weiß, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen. Ich freue mich auf die Aufgabe und bin mir sicher, dass wir da unten auch rauskommen“, blickt er positiv in die Zukunft. Die ist aber erst einmal von harter Arbeit auf dem Trainingsplatz geprägt, denn bis zum Rückrundenstart am 4. März gegen den VfL Dielmissen bleibt Thomas Pernath noch ausreichend Zeit, um ein schlagkräftiges Team auf die Beine zu stellen.

Soll aber auch heißen: Dann müssen Siege her. Bislang war der MTSV damit nicht gerade verwöhnt und gewann von den bislang zwölf ausgetragenen Begegnungen nur magere zwei, außerdem gab es noch ein Remis. Nicht gerade eine berauschende Bilanz. Aber auch MTSV-Abteilungsleiter Andreas Pohsner ist davon überzeugt, dass nun ein frischer sportlicher Wind durch die Geburtsstadt des Schriftstellers Wilhelm Raabe wehen wird. „Wir denken, dass Thomas Pernath die nötigen neuen Impulse in die Mannschaft bringen wird“, hofft auch er auf eine erfolgreiche Rückserie und den damit verbundenen Klassenerhalt.

Und das könnte auch klappen, denn der neue Coach, der zuvor außer in Klein Berkel unter anderem auch schon beim VfB Eimbeckhausen, FC Latferde und TB Hilligsfeld Regie führte, ist bekannt für seine akribische Arbeit und vor allem für seinen großen Ehrgeiz und Siegeswillen. Den zeigte er zuletzt auch noch als Spieler beim Dewezet-Supercup der Alten Herren in der Rattenfängerhalle. Mit der SG Klein Berkel/Königsförde war er locker bis ins Finale durchmarschiert, hatte das dann aber knapp mit 1:2 gegen die SG Eimbeckhausen verloren. „Eine völlig unnötige Niederlage“, ärgerte sich der Torjäger über den verpassten Coup.

Aber auch für einen Scherz ist Pernath immer zu haben. „Als wir vor dem Endspiel aus dem Nebel über die Bande ins Scheinwerferlicht springen mussten, habe ich nur gedacht, hoffentlich verletzte ich mich jetzt nicht“, witzelte er.

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