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Tündern gewinnt 4:1 / Liebegott trifft

Nach Motzners Drohung läuft es

Fußball (kf). Der HSC BW Tündern ist wieder im Geschäft. Mit einem deutlichen 4:1 (1:0)-Heimerfolg gegen den SV Nienstädt 09 meldeten sich die Schwalben in der Spitzengruppe der Bezirksliga zurück. Doch der klare Sieg ließ lange Zeit auf sich warten. Zunächst bestimmten die Nienstädter das Geschehen. Erst nach einem Lattenkracher von Torben Brandt wachten die Tünderaner auf. Die erste Chance ließ Alexander Liebegott (23. Minute) noch ungenutzt, doch nur fünf Minuten später traf Jonas Junker zum 1:0. Das zweite Tor verpasste Christopher Engel (43.), seine verunglückte Flanke landete am Lattenkreuz.

veröffentlicht am 17.10.2010 um 19:34 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

Tünderns erster Streich: Jonas Junker trifft zum 1:0 gegen Niens

Auch nach dem Seitenwechsel erwischte Nienstädt den besseren Start. Das 1:1 durch Tim Schwarze (50.) steckten die Blau-Weißen aber gut weg. „Wir fanden sofort zurück ins Spiel“, sagte Pressesprecher Karsten Leonhart, der trotzdem lange Zeit auf weitere Tore warten musste. „Wir haben uns in dieser Phase aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, freute sich Leonhart. In der 78. Minute erhöhte Tim Piontek per Handelfmeter. In der Schlussphase machte Liebegott (87., 90.+2) per Doppelpack alles klar. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Schwalben bereits die klare personelle Überlegenheit. Erst sah Nienstädts Brandt (70.) wegen Nachtretens die Rote Karte. Acht Minuten später folgte ihn Ylli Syla. Vor dem 2:1 durch Pionteks Strafstoß hatte er den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt. Nach einem Disput schickte ihn der Unparteiischen mit Gelb-Rot zum Duschen. Auch mit nur neun Spielern blieben die Schaumburgern gefährlich. Erst als Liebegott das 3:1 erzielte, lief alles nach Plan.

Und Trainer Siegfried Motzner machte seine Spielern noch einmal richtig munter: „Wenn wir jetzt ein Gegentor kassieren, trainieren wir in der nächsten Woche fünf Mal.“ Ob es der Coach ernst gemeint hat, blieb offen. Doch bei seinen Spielern kam der Spruch an – auf so viel Training hatte keiner Lust.

Tündern: Kuska – Köhler, Hau, Hackl, Schulz – Engel (63. Stapel), Bozok, Piontek, Junker (63. Stapel) – Liebegott, Tegtmeyer.



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