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Winter-Wechsel ist schon fix: Torjäger wechselt nach Lauenstein und ist ab Mitte März für den MTV spielberechtigt

Nach Eklat: Wallensens Pokalheld Giger verlässt WTW

Wallensen/Lauenstein. Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Das bekommt Frederick Giger gerade zu spüren. Vor knapp vier Monaten war „Freddy“ mit drei Toren im Finale gegen Afferde (5:0) noch Wallensens Kreispokalheld. Damit nicht genug: Mit seinem Doppelpack im Relegationsspiel gegen Schloß Ricklingen (3:0) schoss der mit 38 Saisontreffern zweitbeste Torjäger der vergangenen Kreisligasaison WTW in die Bezirksliga. Jetzt verlässt Giger Hals über Kopf den Verein, mit dem er seine größten sportlichen Erfolge feierte. Und das kurz nach dem Saisonstart.

veröffentlicht am 01.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Sein Winter-Wechsel zum Kreisliga-Tabellenführer MTV Lauenstein ist schon fix. Für WTW wird der Torjäger nicht mehr spielen. Nach dem Eklat in Lachem vor knapp drei Wochen, als sich Giger nach einem Wortgefecht mit der Wallenser Bank wütend das Trikot auszog und das Spielfeld verließ, wurde er von Trainer Stefan Gluba aus dem Kader gestrichen. „Freddy ist ein genialer Fußballer, aber was er sich gegen Lachem geleistet hat, geht gar nicht“, sagt Wallensens Fußball-Chef Thomas Schütte. Deshalb sei Giger nach dem Vorfall aus disziplinarischen Gründen beurlaubt worden. Nachdem sich Giger dazu entschlossen habe, den Verein Richtung Lauenstein zu verlassen, „ist das Thema für uns erledigt“.

Lauensteins Trainer Stephan Schröer freut sich, „dass sich Freddy für uns entschieden hat. Mit ihm bekommen wir einen sehr torgefährlichen Spieler dazu, der unsere Offensive weiter verstärken wird“. Giger wird laut Schröer ab Mitte März für den MTV spielberechtigt sein „und ab sofort ins Mannschaftstraining einsteigen“. Nach dem Eklat will der „Neu-Lauensteiner“ Giger nur noch nach vorne schauen: „Ich hoffe, dass ich in der Rückrunde gemeinsam mit meinen neuen Mannschaftskameraden an die bisherigen starken Ergebnisse des Teams anknüpfen kann.“



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