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Brünnighausens Kicker machen TSG Emmerthal das Leben schwer – verlieren aber am Ende 0:2

Nach dem Kreispokal-Aus beginnt Brünnighausens Auswärtstournee

Sie haben 90 Minuten tapfer gekämpft und der TSG Emmerthal eindrucksvoll Paroli geboten, doch am Ende musste sich der TSV Brünnighausen dann doch mit 0:2 (0:0) dem Kreisliga-Dritten geschlagen geben, weil in den Schlussminuten Sören Welzhofer (82.) und Cayan Altuntas (87.) für die Grün-Weißen trafen. Im David-gegen-Goliath-Duell der 2. Rundes des Kreispokals kam die maßlos enttäuschende Elf von TSG-Coach Roddy Quartey gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon. Das sahen selbst die Emmerthaler Fans so.

veröffentlicht am 30.08.2012 um 21:36 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:03 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Stolz auf seine Jungs war trotz der 0:2-Niederlage Hussein Ibrahim: „Wir haben heute alles gegeben und dem Favoriten 80 Minuten das Leben schwer gemacht. Schade, dass es für uns nicht gereicht hat. Aber unterm Strich hat Emmerthal verdient gewonnen“, zollte der Spielertrainer des TSV dem Gegner Respekt. Für Brünnighausens Kicker war die Kreispokal-Partie das erste und für lange Zeit auch einzige Heimspiel im Mühlbach-Stadion. Ab sofort beginnt für die neu aus der Taufe gehobene TSV-Elf, in der mit Ralf und Udo Feuerhake sowie Martin Wiwiorra, Michael Lönnecke und Sebastian Dreyer unter anderem einige ehemalige Marienauer Kreisligaspieler sind, in der 3. Kreisklasse eine mindestens dreimonatige Auswärtstournee. Wenn alles nach Plan läuft, hat die Ibrahim-Elf ihr nächstes Heimspiel in Brünnighausen erst am Sonntag, dem 18. November: zum Rückrundenstart gegen die SG Börry/Hajen II. Vielleicht aber auch erst im nächsten Jahr. Der Grund für die heimspiellose Hinrunde: Heute müssen die Brünnighäuser Fußballer den Schlüssel für das Sportheim abgeben.

Der jetzige Eigentümer, der im Jahr 2002 das Grundstück mit Gebäude am Sportplatz in Brünnighausen kaufte, verpflichtete sich damals, einen Teil des Hauses für die Dauer von zehn Jahren zur unentgeltlichen Nutzung für die Fußballsparte des TSV zur Verfügung zu stellen. Diese zehn Jahre sind nun vorbei.

Gestern Abend zogen sich die Brünnighäuser Fußballer zum letzten Mal in ihrer alten Kabine um. „Das ist schade, aber nicht zu ändern“, sagt TSV-Spartenleiter Harry Hellmuth, der direkt am kleinen „Bonsai-Platz“ einen kostengünstigen Neubau mit Umkleidekabinen, Duschen und WC plant. Sobald es grünes Licht für das Vorhaben gibt, soll schnellstmöglich der erste Spatenstich erfolgen. Wann das sein wird, ist aber noch ungewiss.

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  • Gestern Abend war es soweit: Die letzte Spielerpass-Kontrolle für Brünnighausens Kicker in der alten Umkleidekabine. Foto: nls

Emmerthals Torsten Torster (links) im Duell mit Brünnighausens Spielertrainer Hussein Ibrahim.

Foto: nls



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