weather-image
11°
×

Tündern nach 1:4 gegen Arminia Hannover mittendrin im Abstiegskampf

Motzners Uhr tickt immer lauter

Fußball (rhs). „Anstatt aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen, haben wir viel zu brav gespielt. Ein paar kräftige Worte untereinander hätten vielleicht Wunder gewirkt“, war Trainer Siegfried Motzner nach Tünderns 1:4-Niederlage gegen Arminia Hannover mächtig verärgert.

veröffentlicht am 04.11.2012 um 17:17 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:41 Uhr

Die Chancen für ein besseres Ergebnis waren vorhanden, wurden aber vergeben. Und so tickt die Sorgen-Uhr im Abstiegskampf nun immer lauter und schneller für die Schwalben. Die Hannoveraner hatten von Beginn an unter Flutlicht den besseren Durchblick und waren auch effektiver. Bereits nach 27. Minuten stand es durch die Treffer von Richard Becker (16.) und Christian Brüntjen 2:0. „Wenn uns da schon das dritte Tor gelungen wäre, hätte ich mich im zweiten Durchgang wesentlich ruhiger auf die Bank setzen können“, meinte Arminen-Trainer Alexander Kiene. Doch der Stress hielt sich auch danach in Grenzen und am Ende konnte der einstige Preußen-Coach im vierten Anlauf sein erstes Erfolgserlebnis gegen Tündern feiern. Denn selbst der Anschlusstreffer von Patrick Blum (58.) rüttelte die Motzner-Elf nicht wirklich wach. Arne Ruff (61.) und Brüntjen (66.) mit seinem zweiten Treffer rückten die Verhältnisse auf der Kampfbahn schnell wieder gerade. Pech für die Schwalben, dass ihr Kapitän Tim Piontek in der 54. Minute wegen einer Oberschenkelzerrung vorzeitig vom Platz musste. „Ein Bruch in unserem Spiel“, stellte Motzner fest. Gleichwohl erkannte er aber auch die Überlegenheit der Arminen an: „Wir fühlten uns mehr als die Gejagten denn als vermeintliche Jäger, hatten nie die physische Fitness wie unser Gegner.“

Tündern: Deppe – Junker (73. Fischer), Hau, Bloß, Blum, Wulfkuhle, Gurgel, Piontek (54. Maule), Barnert, Tegtmeyer, Engel.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige