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Fußball: Trainingsbeteiligung ärgert Coach vor Godshorn-Spiel

Motzner mahnt: „Das wird nicht einfach“

BEZIRK HANNOVER. Trainingsbeteiligung mangelhaft – Punktausbeute sehr gut. Zweifellos ein recht kurioses Erfolgsrezept, das Fußball-Landesligist HSC BW Tündern momentan an den Tag legt. Aber wie lange geht das noch gut?

veröffentlicht am 20.10.2017 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 20.10.2017 um 20:00 Uhr

Kurz richtig recken – und dann alles halten: HSC-Torhüter Kolja Kowalski will seinen Kasten gegen Godshorn sauber halten. Foto: nls
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Fragt sich auch Trainer Siegfried Motzner, dem mittlerweile der Missmut in die Augen schießt, wenn er seine Übungseinheiten nicht so abhalten kann, wie eigentlich geplant. „Ich bin sehr unzufrieden. Manche Spieler trainieren nur einmal die Woche. Das geht besser“, fordert der Coach ab sofort mehr Engagement von seinen Mannen. Natürlich auch im Spiel, denn am Samstag (16 Uhr) stellt sich auf dem Kunstrasen mit dem TSV Godshorn ein Kontrahent vor, der zwar ebenfalls wie die Schwalben aufstieg, aber genau den gegensätzlichen Weg in den Keller nahm. Soll heißen: Die Gäste stecken schon jetzt mittendrin im Abstiegskampf und werden alles in die Waagschale werfen. „Es wird nicht einfach werden“, warnt Siegfried Motzner deshalb auch nicht ohne Grund. Der positive Lauf seiner Elf mit 14 Punkten in Serie macht den erfahrenen Coach allerdings zuversichtlich, dass trotzdem der nächste Dreier notiert wird. Zumal er seinen bewährten Kader einsetzen kann.
TSV Krähenwinkel – Bad Pyrmont (So., 15 Uhr). Spitzenreiter HSC Hannover geschlagen, aber gegen die beiden Kellerkinder FC Eldagsen und Godshorn mit Mühe und Not nur zwei Punkte geholt. Da fragt sich doch jeder: Welches Gesicht zeigt die Spielvereinigung nun im Gastspiel beim Tabellenfünften? Fakt ist jedenfalls. Der Druck für Trainer David Odonkor und seine Mannschaft ist angesichts der Nähe zu den Abstiegsrängen gewiss nicht geringer geworden. Es muss also schnell was Zählbares her. Wieder mithelfen darf Kapitän Gerritt Pape, fraglich bleibt dafür der Einsatz von Alexander Baal. „Wir müssen konzentriert weiter arbeiten und körperlich robust dagegenhalten. Ich sehe uns auf einem guten Weg“, meint Odonkor – und hofft auf eine Überraschung. ro/awa

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