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191 Jugendteams wollen Hallenmeister werden / Weniger Mädchenmannschaften als im Vorjahr

Morgen fällt der Startschuss für die Titeljagd

Fußball (rhs). Und es geht schon wieder los: Morgen fällt in Bad Münder, Coppenbrügge und Groß Berkel der Startschuss für die diesjährige Hallenkreismeisterschaft der Junioren, kurz HKM. Und wie in den vergangenen Jahren auch heißt es wieder: immer wieder sonntags.

veröffentlicht am 10.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:21 Uhr

Samstags könnte zwar theoretisch auch gespielt werden. Aber nur sonntags zu spielen – mit Ausnahme der Endrunde – hat sich laut Werner Jorns, der beim Kreisfußballverband als Vorsitzender des Jugendausschusses für den Spielbetrieb zuständig ist, in den vergangenen Jahren bewährt: „Hier kommen wir auch den arbeitenden Vätern und Müttern entgegen.“ Was die Zahl der gemeldeten Mannschaften angeht, die sich mit 191 in etwa auf Vorjahresniveau bewegt, ist Jorns nicht ganz zufrieden, denn im Gegensatz zu den Jungs sei bei den Mädchen die Entwicklung „leicht rückläufig“: „Hier gehen drei Teams weniger an den Start als im Vorjahr.“ Neu ist, dass die E-Juniorinnen, die früher bei den Jungen mitspielten, jetzt mit den D-Juniorinnen in einer Staffel spielen.

Die Nummer eins im Kreisgebiet ist United Pyrmont – zumindest was die gemeldeten Jugendteams angeht. Der Jugendförderverein, der im März dieses Jahres von der Spielvereinigung Bad Pyrmont, Germania Hagen, Inter Holzhausen, Schwarz-Weiß Löwensen und Rot-Weiß Thal aus der Taufe gehoben wurde, hat 15 Mannschaften am Start – gefolgt von Emmerthal/Grohnde (12), Klein Berkel (12), Deister-Süntel-United (11) und Reher/Aerzen (10). „Bemerkenswert ist, dass der TSV Klein Berkel als eigenständiger Verein so viele Teams gemeldet hat“, so Jorns. Nur zuschauen dürfen auch diesmal wieder nur die A- und B-Junioren, die seit drei Jahren vom HKM-Spielbetrieb ausgeschlossen sind, weil es mit den 15- bis 18 -Jährigen in der Vergangenheit oft Probleme gab. Dieses Thema wird laut Jorns bei den jährlichen Arbeitstagungen mit den Jugendleitern regelmäßig diskutiert: „Die Mehrheit ist dafür, die HKM weiterhin ohne A- und B-Junioren spielen zu lassen.“ Ob sich das im Hinblick auf das nächste Jahr ändert, weil viele junge Fußballer von dem Spielverbot betroffen sind, die sich nichts zuschulden kommen lassen haben, steht noch nicht fest. Was die Spielorte angeht, bleibt fast alles beim alten. „Wir sind in diesem Jahr nach jahrelanger Abstinenz mal wieder in Hessisch Oldendorf, weil sich hier der VfB Hemeringen erfreulicherweise um die Halle bemüht hat.“

Dass zum Beispiel in den Sporthallen Hameln, Aerzen und Bad Pyrmont keine HKM-Spieltage stattfinden, habe laut Jorns nichts damit zu tun, dass die bisherigen Spielorte gesetzt seien: „Alle Vereine haben die Möglichkeit, sich als Ausrichter der HKM zu bewerben und uns Hallen zu melden. Wir legen uns nicht auf bestimmte Hallen fest, es sei denn, es ist eine kleinere Halle, die nicht die nicht die allerbesten Voraussetzungen bietet.“

Werner Jorns, der beim Kreisfußballverband als Vorsitzender des Jugendausschusses für den Spielbetrieb zuständig ist, freut sich auf die neue HKM-Saison. F.: rhs



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