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Hallenfußball: SSG Halvestorf triumphiert beim TBH-Cup im Neunmeterschießen

Moniac der Matchwinner

HAMELN-PYRMONT. Der erste Titel der Hallenfußball-Saison geht an die SSG Halvestorf, die im Finale des mit insgesamt 1300 Euro dotierten Hermasch-TBH-Cups den SV Lachem mit 5:4 (3:3) nach Neunmeterschießen besiegte.

veröffentlicht am 16.12.2018 um 19:11 Uhr
aktualisiert am 16.12.2018 um 19:50 Uhr

TBH-Cup-Sieger 2018: SSG Halvestorf Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Das Endspiel war nichts für schwache Nerven, denn beide Teams schenkten sich nichts. Es war ein Klasse-Finale mit viel Tempo und packenden Zweikämpfen. Beide Mannschaften kämpften mit offenem Visier und hatten Torchancen en masse. In der regulären Spielzeit trafen Torwart Fabian Moniac, Laurenz Köhler und André Zurmühlen für Halvestorf und Paskal Fichtner, Egzon Musliji und Marco Elias für Lachem. Im Neunmeterschießen zeigte Lachem Nerven. Erst verschoss Flamur Dragusha kläglich, dann scheiterte mit Fichtner ausgerechnet der beste Torschütze des Turniers (13 Treffer) an Fabian Moniac, der als bester Torwart des TBH-Cups ausgezeichnet wurde. „Wir hatten mehr Glück als Verstand“, war Moniac nach dem Turniersieg erleichtert, denn im Endspiel hätte Lachem beim Stand von 2:1 für die Vorentscheidung sorgen können. Erst traf Musliji die Latte, dann schoss Draguscha knapp über das Tor. Somit ging der Turniersieg, für den es 400 Euro Preisgeld und 67 Supercup-Punkte gab an die SSG, die mit Cezar Paraschiv auch den besten Spieler des Turniers in ihren Reihen hatte.

Dritter wurde der TSV Barsinghausen (6:3 gegen SC Auetal), der sich zuvor im Halbfinale Lachem mit 0:1 knapp geschlagen geben musste. Auch das zweite Halbfinale zwischen Halvestorf und Auetal (3:2) war ein Neunmeterkrimi. Auch hier stellte Halvestorfs Keeper Fabian Moniac, der zwei Neunmeter von Florian Meyer und Philip Dunkley parierte, seine Klasse unter Beweis. Ein unterm Strich enttäuschendes Turnier spielte der Vorjahressieger und amtierende Supercup-Champion VfR Evesen. Der Schaumburger Bezirksligist, der als Titelverteidiger beim TBH-Cup zu den Topfavoriten zählte, kassierte in der Zwischenrunde eine Niederlage nach der anderen und schied mit null Punkten als Gruppenletzter sang- und klanglos aus.

Für Bezirksligist Eintracht Afferde, der beim TBH-Cup nicht in Bestbesetzung angetreten war, war das Turnier bereits nach der Vorrunde beendet. Auch die Kreisligisten TSV Bisperode, TSG Emmerthal und SG Flegessen scheiterten bereits in der Gruppen-Phase. Dass Rot-Weiß Thal in der Vorrunde am Samstag gar nicht erst antrat, ärgerte Mit-Organisator Moritz-Ole Gerkens: „Es ist wirklich schade, wenn Mannschaften einfach nicht antreten, ohne sich abzumelden. Wir hätten Nachrücker gehabt, die wirklich gerne dabei gewesen wären.“



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