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Edward Urich trifft gegen Werder und erfüllt sich damit seinen großen Traum

Mit Klose-Salto ins Glück

Hameln. Mit einem tollen Flick Flack und einem sehenswerten Klose-Salto sprang Tünderns Stürmer Edward Urich gestern Abend vor rund 2 000 Zuschauern im Hamelner Weserbergland-Stadion ins Glück. Denn nach einer Stunde stahl Urich den Bundesliga-Profis von Werder Bremen die Schau.

veröffentlicht am 27.06.2014 um 21:39 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Eigentlich wollten die Bremer nach der Überreichung des 10 000-Schecks der Targo Bankan den Schwalben keine weiteren Geschenke mehr überreichen. Doch diesen Aufruf von Trainer Robin Dutt schien Torhüter Raif Husic wohl überhört zu haben. Seinen Schnitzer 30 Meter vor dem Tor nahm Torjäger Urich dankend an und traf zum zwischenzeitlich 1:2-Anschlusstreffer. „Der absolute Hammer! Ich wollte immer mal im Weserstadion spielen und einmal ein Tor gegen einen Bundesligisten schießen. Heute ist mir gleich beides gelungen“, jubelte der Torschütze nach seinem glanzvollen Auftritt. Mit seinem Tor rüttelte er die Bundesliga-Kicker aber auch noch einmal wach. Mit vier Toren in den letzten 20 Minuten sorgten sie immerhin für einen halbwegs standesgemäßen Sieg. Und kurz vor dem Abpfiff versetzte Assani Lukimya die Zuschauer noch einmal in Jubelstimmung. „Ein Traumtor“ lautete die einhellige Meinung, als er das Leder aus 25 Metern mit einem Kracher zum 6:1-Endstand in den Winkel hämmerte.

Trotz des 1:6-Endstandes lobte Tünderns Trainer Siegfried Motzner seine Mannschaft in den höchsten Tönen: „Wir haben uns sehr gut verkauft und vor allem die Räume gut zugemacht.“ Und Tünderns Trainer setzte nicht umsonst all seine 22 Akteure ein: „Das haben sich die Jungs auch alle redlich verdient.“ Sein Bremer Kollege Robin Dutt, der am Donnerstag mit den ersten Trainingseinheiten und dem üblichen Laktat-Test die neue Saison eröffnet hatte, war mit dem noch recht unkonzentrierten Auftritt seiner Truppe zwar nicht zufrieden, lobte dafür aber den Auftritt der Tünderaner: „Die sind engagiert aufgetreten und haben dazu auch für einen tollen Rahmen gesorgt.“

Hinweis: Bildergalerie auf www. dewezet.de

Scheckübergabe mit Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer, Tünderns Vereinschef Heinrich Düvel, Bremens Manager Thomas Eichin und TV-Moderatorin Andrea Kaiser. nls


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