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Hastenbeck nach gutem Saisonstart nur Zwölfter – aber immer noch im Soll / Halbzeit-Bilanz

Mit kleinen Schritten Richtung Klassenerhalt

Eigentlich hätte der SV Hastenbeck die Note eins verdient, denn der Tabellen-Zwölfte gehört zu den ersten Kreisligisten, die auf freiwilliger Basis den elektronischen Spielberichtsbogen eingeführt haben. Während die Betreuer anderer Mannschaften die Bögen noch mühsam mit der Hand ausfüllen müssen, macht Joachim Wille am PC nur noch ein paar Klicks. Obwohl Hastenbecks Fußball-Chef kein Computer-Freak ist, „hat beim ersten Mal schon alles ganz gut geklappt“.

veröffentlicht am 24.03.2012 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:09 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Sportlich lief es in der Hinrunde dagegen nicht so toll. Nach dem guten Saisonstart folgte der Einbruch. Doch auch mit dem aktuell zwölften Tabellenplatz ist Wille, dessen Team nach dem 3:2-Sieg gegen Bisperode zwischenzeitlich sogar auf Platz vier kletterte, nicht unzufrieden: „Wir hatten in der Hinrunde enormes Verletzungspech. Das konnte unser kleiner Kader nicht verkraften. Zumal wir mit Christoph Schmidtmeier und Daniel Schaper schon vor Saisonbeginn zwei wichtige Leistungsträger verloren hatten.“ Der Tiefpunkt der Hinserie war (neben der 1:11-Pleite gegen Lachem) die 3:4-Niederlage gegen Tünderns Reserve, als Hastenbeck trotz einer komfortablen 3:0-Führung den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab. Anschließend warf Trainer Bernd Dubberstein das Handtuch. Sein Rücktritt tat Hastenbecks Fußball-Chef besonders weh, „weil Bernd bei uns wirklich tolle Arbeit geleistet hat“, so Wille. Bis Saisonende gibt es mit Fabian Wernitz eine Interimslösung. Und im Sommer kehrt dann Lutz Klingen an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Die Weichen für die Zukunft sind gestellt, denn mit Roman Bandorski, Tomm Rehmert und Dennis Motzner, um nur einige Namen zu nennen, hat der SVH „einige hoffnungsvolle Talente mit großem Potenzial“ in seinen Reihen. Mit dem Abstieg wird der SV Hastenbeck, der sich im Winter mit Andreas Shiyoo verstärkt hat, wohl nichts zu tun haben. Wenn man sich im Hinblick auf die neue Saison gezielt verstärkt, kann man dann sogar einen einstelligen Tabellenplatz anpeilen. Das passt zu Willes Philosophie: „Wir wollen jedes Jahr einen kleinen Schritt nach vorne machen.“

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