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Fußball: Trainer Siegfried Motzner verlängert Vertrag beim HSC BW Tündern

Mit dem Chef in die Oberliga?

TÜNDERN. Neun Jahre sind noch nicht genug: Trainer Siegfried Motzner hat seinen Vertrag beim Fußball-Landesligisten HSC BW Tündern verlängert und wird damit auch endgültig zum Dauerbrenner auf der Schwalben-Bank.

veröffentlicht am 14.01.2019 um 15:24 Uhr

Ein fester Blick in die magische Kugel: Sieht Trainer Siegfried Motzner hier etwa schon den Aufstieg des HSC BW Tündern in die Oberliga? Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Er ist ganz klar der Chef und wird es auch weiterhin bleiben. Trainer Siegfried Motzner hat seinen Vertrag beim Fußball-Landesligisten HSC BW Tündern verlängert und wird damit auch endgültig zum Dauerbrenner auf der Schwalben-Bank. Seit Neun Jahren lenkt der einstige Klassetorhüter von Preußen 07 nun schon die Geschicke der 1. Herrenmannschaft. Im rasanten Fußballgeschäft fast eine Ewigkeit.

Doch die hervorragende Arbeit des 55-jährigen Trainers sprach und spricht auch immer noch für sich. Obwohl es in seiner Amtszeit sportlich gesehen natürlich auch nicht nur Höhen gab. Doch ein erfahrener Mann wie Motzner weiß aber auch, wie man schnell wieder aus dem Tal herauskommt. „Wir freuen uns sehr, dass wir den seit vielen Jahren eingeschlagenen Weg mit ihm weitergehen können und werden“, blickt Teammanager Manfred Lentge positiv in die Zukunft. Und die könnte Chef Motzner und seine Crew vielleicht schon in dieser Saison in die Oberliga führen. Wer nach einer überragenden Hinserie als Tabellenzweiter mit nur vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SC Hemmingen in die Rückrunde startet, der muss einfach auch über den Aufstieg nachdenken. „Und das tun wir diesmal auch“, sagt Lentge. Im Vorjahr hatte der Klub die Unterlagen für einen möglichen Sprung in die 5. Liga gar nicht erst eingereicht, nun ist das aber anders. „Wir wissen natürlich jetzt noch nicht, was am Saisonende rauskommt. Aber wir wollen der Mannschaft eine Perspektive bieten und werden die Unterlagen anfordern und auch abschicken. Mal abwarten, wie die Resonanz ist“, stellt er klar. Verbunden mit einer Einschränkung. „Wir werden unsere Philosophie aber nicht ändern und großartige finanzielle Kraftakte wagen“, bleiben Manfred Lentge und Co. lieber auf dem Teppich. Heißt im Klartext: Weiterhin in bewährter Manier sparsam, aber trotzdem erfolgreich arbeiten.

Ungeachtet eines eventuellen Aufstiegs in die 5. Liga, soll Siegfried Motzner aber auch weiterhin die talentierten Nachwuchskräfte – alleine im Sommer rücken elf Spieler von den A-Junioren der JSG Hameln-Land in den Herrenbereich hoch – integrieren. Das ist ihm bisher gelungen und wird auch in Zukunft so sein.

Manfred Lentge Manager HSC BW Tündern
  • Manfred Lentge Manager HSC BW Tündern

Vom Nachwuchs dürfte zwar nicht jeder gleich den Sprung in die 1. Herren schaffen, aber auch in der Reservemannschaft gibt es genügend Perspektiven, sich unter Trainer Timo Dubberke, der ebenfalls seinen Vertrag verlängert hat, entsprechend weiterzuentwickeln. Denn auch beim derzeitigen Kreisliga-Zweiten gibt es sportlich keinen Grund zum Klagen, könnte im Sommer sogar die Bezirksliga ein Thema werden. Ein Szenario, das Manfred Lentge ebenfalls gedanklich schon einmal durchgespielt hat: „An Germania Hagen als Meister führt zwar kein Weg mehr vorbei, aber sollten wir den Relegationsplatz behaupten, werden wir die Dinge auch in Angriff nehmen.“ Neben Motzner und Dubberke bleibt dem HSC BW Tündern aber auch der übrige Stab um Co-Trainer Udo Lentge, Torwart-Trainer Jörn Waczynski sowie den Betreuern Rudi Sonnemann und Willi Gurgel erhalten. Und als Novize wird der bisherige Kapitän Tim Piontek das Trainerteam noch verstärken und wichtige Erfahrungen sammeln.



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