weather-image
16°
×

Am Montag feiert Manfred Kühne seinen 70. Geburtstag

Mit 18 klopfte er an das Tor der Nationalmannschaft

So wie er hat kaum jemand den Fußball der Region geprägt. Am Montag wird Manfred Kühne 70 Jahre jung, sechs Jahrzehnte hat das runde Leder sein Leben mitbestimmt. Und darüber wird er bei einer kleinen Feier im Kreis vieler Weggefährten einiges zu erzählen haben. Spannendes, und natürlich auch lustige Anekdoten. „Manni“ Kühne, in Tündern groß geworden und immer bodenständig geblieben, begann seine Karriere einst als Knabe bei den „Schwalben“. Als 16-Jähriger wechselte er zu Preußen Hameln 07.

veröffentlicht am 09.09.2011 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Klaus Frye

Autor

Sportreporter zur Autorenseite

Damit war der Weg nach oben vorprogrammiert. 15-mal spielte er als Jugendlicher für Niedersachsen, 6-mal für Norddeutschland. Allein in die Nationalmannschaft hat er es damals nicht ganz geschafft. Mit 25 anderen Talenten hatte ihn Helmut Schön zum Lehrgang nach Duisburg eingeladen. Allein Gerd „Amigo“ Elfert schaffte im Februar 1960 als Niedersachse den großen Sprung. Doch auch die „Norddeutsche“ hat er in bester Erinnerung. Hier bekämpfte der kompromisslose Läufer aus Hameln bekannte Größen wie Wolfgang Overath, Dieter „Hoppy“ Kurrat oder Herbert „Hacky“ Wimmer. Nach Beinbruch und Bänderriss beendete er 1970 seine Spielerlaufbahn. Doch der Fußball bestimmte weiter sein Leben. Nicht nur als Schiedsrichter. Ruhig, sachlich und mit bestem Fachwissen hatte Manfred Kühne vor allem als Trainer Erfolg. Kaum jemand konnte Fußball so gut vermitteln wie er. Erst in Aerzen, dann mit Heinz Brannolte bei der SpVgg. Bad Pyrmont. Im Dezember 1974 löste er Rolf Paetz bei Preußen 07 ab. Bis zum Ende der Saison 1975/76 blieb er Coach im Weserbergland-Stadion. Dann beendet er von sich aus die Zusammenarbeit und führte anschließend den TuS Hessisch Oldendorf in die Landesliga. Über eine Tatsache kann Kühne heute schmunzeln: „Ich war bei Preußen der einzige Trainer, der in der Amateur-Oberliga nicht entlassen wurde.“

Landesliga-Saison 1973/74 – geballte Macht auf der Trainerbank des Aufsteigers Spielvereinigung Bad Pyrmont (v. li.): Vorsitzender Jürgen Maaßen (†), Co-Trainer Manfred Kühne und Coach Heinz „Kanne“ Brannolte.

Foto: Archiv



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige