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Vitamin E wie Ehrenamt hält ihn fit: Werner Jorns feiert heute runden Geburtstag

Mister Jugendfußball wird 70

Hameln-Pyrmont. Die Geburtstagstorte dürfte Werner Jorns heute besonders gut schmecken, denn „Mister Jugendfußball“ wird heute 70 – und blickt auf eine lange Fußballkarriere zurück: als Spieler, Schiedsrichter und Funktionär, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und mit ganz viel Herzblut engagiert – insbesondere für den Jugendfußball.

veröffentlicht am 20.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:21 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Langweilig wird es dem Rentner, der 35 Jahre für OKAL in Lauenstein arbeitete und 2007 in den Ruhestand ging, auch in Zukunft nicht, denn Jorns wurde im Juni als Kreisjugendobmann wiedergewählt – für weitere drei Jahre. Ihn hält das Vitamin E wie Ehrenamt fit. Das spürt man, insbesondere wenn die Mädchen und Jungen in der Halle oder auf dem grünen Rasen um Titel und Pokale kicken. Da werden auch bei dem gebürtigen Diederser Erinnerungen wach, wie vor 56 Jahren seine eigene Fußballkarriere bei seinem Heimatverein SC Diedersen als 14-Jähriger begann, dem er auch nach seinem Umzug nach Hameln im Jahr 1965 als Vereinsmitglied treu blieb – bis heute. Von 1966 bis 78 gönnte sich Jorns als Fußballer eine Auszeit, bis er dann von Hartmut Wöltke zur SpVgg. Preußen Hameln 07 „gelockt“ wurde. Auf Wunsch von Preußen-Urgestein Helmut „Seppl“ Menges wurde Jorns bei 07 Mannschfatsführer der Altligamannschaft, mit der er 1995 Kreismeister wurde.

Ein Jahr später hängte er seine Fußballschuhe an den Nagel. Als Schiedsrichter war Jorns bis 2002 noch im Einsatz. Sein „Abschiedsspiel“ als Unparteiischer war das damals zum ersten Mal ausgetragene Endspiel um den Liga-Cup zwischen Preußen Hameln und dem SV Lachem in seinem Geburtsort Diedersen, wo er als 14-jähriger Nachwuchskicker erstmals den grünen Rasen betrat. Dieser Tag, es war der 28. Juli 2002, ist ihm bis heute in Erinnerung geblieben, denn nach dem Spiel wurde Jorns von Tünderns Trainer Siegfried Motzner, von Beruf Polizist, mit Handschellen symbolisch verhaftet und abgeführt, um ihn für weitere Tätigkeit an den Kreisfußballverband zu binden – offenbar mit Erfolg.

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