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Frauenfußball: Tünderns Oberliga-Premiere gegen Göttingen / Hastenbeck in Barum

Mission Klassenerhalt

TÜNDERN. Alexander Stamm, den Erfolgstrainer des HSC BW Tündern, bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Und schon gar nicht sein erster Auftritt mit den HSC-Fußballerinnen in der Frauen-Oberliga. Auch wenn sich am Sonntag (13 Uhr) mit Sparta Göttingen ein Kultverein der Frauenfußball-Szene am Lawerweg vorstellt.

veröffentlicht am 18.08.2017 um 16:41 Uhr

Mit dieser Mannschaft geht Trainer Alexander Stamm (li.) am Sonntag das Unternehmen Oberliga an. Foto: awa
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Gegen den Verein, der schon 1972 den Titel des ersten Niedersachsenmeisters in die Universitätsstadt holte, bleibt Stamm einfach nur cool.

In Tündern sind die Ziele im ersten Jahr in der 4. Liga zwar bescheiden, doch das Team um die torfreudige Angreiferin Sabrina Paech sieht sich keinesfalls in der Rolle des „lieben Aufsteigers und Punktelieferanten“. Angesagt ist die „Mission Klassenerhalt“, und damit die am Ende der Saison auch erfolgreich abgeschlossen werden kann, müssen natürlich auch die nötigen Punkte her. Und wenn gleich beim Saisonstart schon der erste Dreier in Sack und Tüten gebracht werden könnte, hätte „Stammi“, wie der Trainer von seinen Spielerinnen liebevoll genannt wird, mal wieder alles richtig gemacht. „Wenn die Generalprobe danebengeht, klappt meist die Premiere umso besser“, so oder ähnlich könnte am Sonntag das Motto an der Weser lauten. Denn zu einer echten Generalprobe ist es für Stamms Formation eigentlich gar nicht gekommen. Dauerregen, gesperrte Sportanlagen, allein beim Brigla-Cup in Deckbergen sahen Tünderns Frauen endlich mal das satte Grün eines Rasenplatzes. Stamm nimmt es, wie es ist: „Man könnte auch sagen, dass wir uns für den Saisonstart Luft nach oben gelassen haben.“ Und genau die sollen seine Spielerinnen bei der Oberliga-Premiere gegen Sparta mitnehmen.
MTV Barum – SV Hastenbeck (Sonntag, 13 Uhr). Der SV Hastenbeck fährt nach dem 2:1-Auftaktsieg gegen den VfB Fallersleben eigentlich recht entspannt zum letztjährigen Staffelmeister MTV Barum. Auch wenn Spielertrainerin Bianca Lity durchaus noch spielerische Ungereimtheiten erkannt hatte. Und die kann sich ihre Mannschaft gegen das Topteam aus der Lüneburger Heide, das mit einem 4:1-Sieg in Barmke einen souveränen Start hinlegte, nicht erlauben. Barum ist zwar Favorit, aber keinesfalls ein Überflieger. Immerhin landete Hastenbeck in der vergangenen Saison in beiden Spielen eine Punkteteilung. „Alles kann, nichts muss“, heißt deshalb die Devise.



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