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Bei der Hallenkreismeisterschaft ballern sich Löwensens F-Junioren in die Endrunde / Nur eine einzige Niederlage gegen Emmerthal

„Mini-Löwe“ Justin Keune ist vor dem Tor ganz schön bissig

Fußball (rhs). „Ich rechne mir auch für das Finale am 6. März in Hameln gute Chancen auf den Titel aus. Denn meine Jungs haben bei der Hallenkreismeisterschaft bisher super gespielt“, schwärmt Löwensens F-Junioren-Trainer Ralf Kleinschmidt von seinen Jungs. Nach dem vierten HKM-Spieltag in Groß Berkel steht fest, dass seine kleinen Kicker um den Titel mitspielen. Vielleicht gelingt den Schwarz-Weißen ja der ganz große Wurf …

veröffentlicht am 22.02.2011 um 15:15 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 00:21 Uhr

Bereits am ersten Spieltag in Emmerthal war die Bilanz makellos: fünf Spiele, fünf Siege. Besser geht’s nicht. Dementsprechend zufrieden war der Pyrmonter Polizeibeamte, der bereits seit vier Jahren die Nachwuchskicker in Löwensen coacht. Seine Handschrift ist deutlich zu erkennen. Das Team ist zwar sehr gut eingespielt, das ist aber keine Erfolgsgarantie. Das bekamen die Schwarz-Weißen am zweiten Spieltag in Coppenbrügge zu spüren – bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Emmerthal. „Das war aber nur ein Ausrutschter“, ist sich der Coach sicher.

Mit 47 von insgesamt 54 möglichen Punkten und dem imponierenden Torverhältnis von 30:6 ziehen die „Mini-Löwen“ souverän in die Endrunde ein, wo sie auf die JSG ESV Hameln/FC Preußen 07, Deister-Süntel-United und die JSG Halvestorf treffen. „Bis auf Halvestorf, gegen die wir am Sonntag 2:0 gewonnen haben, sind die anderen beiden Gegner für uns unbeschriebene Blätter“, sagt Kleinschmidt. Jede Mannschaft, die sich für die Endrunde qualifiziert hat, sei ein „starker Gegner“. Das hätten die Teams bereits während der laufenden HKM eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Um die Abwehrriegel zu knacken, müssen sich auch Löwensens Supertalente mächtig ins Zeug legen. Wen Kleinschmidt damit meint, war in Groß Berkel unübersehbar. Da wirbelten Mannschaftsführer Justin Keune („Mein bester Spieler und ein Super-Techniker“) und Kaan Karadeniz, mit dem er sich blendend versteht, die gegnerischen Abwehren mächtig durcheinander. Und wenn es mit dem erfolgreichen Abschluss bei den Torjägern auch manchmal nicht so recht klappte, weil ein Bein, ein wagemutiger Torwart, Pfosten oder eine Latte im Wege standen, so reichte es dennoch zu sieben Toren in fünf Spielen. Wesentlichen Anteil an den Siegen hatte auch Torwart Moritz Baron – ein Klasse-Keeper, der sich als sicherer Rückhalt entpuppte. Und mit Celine Keune, Zwilligsschwester von Kapitän Justin, hat sich auch ein Mädchen in das Team hineingespielt, das konstante Leistungen zeigt und deshalb für den Trainer ebenfalls erste Wahl ist.

Neben den vier F-Junioren-Finalisten stehen auch bei den D-Junioren die vier Endrundenteilnehmer fest. Hier treffen gleich zwei Teams vom FC Preußen Hameln/ ESV/Hastenbeck auf Tündern II sowie Deister-Süntel-United.



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