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Ausgelassene Stimmung in Aerzen nach dem Aufstieg

Meyers Meister und die verrückte Perückenparty

Aerzen. Was ist ein Fußballer mit roter Irokesen-Perücke und schwarzer Sonnenbrille – etwa ein Pumuckl-Double? Nein, natürlich nicht, er kommt aus Aerzen und ist stolzer Kreisliga-Meister. Und ein souveräner Aufsteiger in die Bezirksliga darf nach so einer rauschenden Saison auch Karneval im Mai feiern. Aber schon vor der verrückten Perückenparty ging bei Meyers „Irokesen“ die Post ab. Sehr zum Leidwesen der Feier-Statisten aus Marienau, denen mächtig der Narrhalla-Marsch geblasen wurde. Genauer gesagt zwölfmal bei der schon historischen 1:12-Niederlage. Viel lauter konnten anschließend auch die Aerzener Sektkorken nicht mehr knallen. Dafür knallten sie dann aber bis in die frühen Morgenstunden. Doch wo kamen plötzlich die witzigen Perücken her? „Die Idee dafür hatten wir spontan über Pfingsten auf Mallorca. Vor unserer Stammbar Bamboleo lief immer ein Händler damit herum. 20 Stück haben wir dann mitgebracht. Ein toller Gag“, plauderte Trainer Stephan Meyer ein wenig aus dem Nähkästchen. Die Kombination mit den rot-schwarzen Sonnenbrillen ergab sich dann eigentlich von ganz allein.

veröffentlicht am 31.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Wie auch der Weg zum Kreisliga-Titel. Spätestens nach dem bemerkenswerten 5:0-Erfolg beim bis dato monatelang unbesiegten WTW Wallensen war der MTSV Aerzen in der Spur. Und als der ärgste Widersacher TSV Bisperode dann auch noch gegen die „vermeintlich Kleinen“ Börry, Latferde und Grohnde patzte, konnte der Meister nur noch Aerzen heißen. „Ich bin unheimlich stolz auf diese Mannschaft und alle, die im Hintergrund geholfen haben. Das Gesamtpaket in Aerzen hat einfach gepasst“, lobt der Erfolgscoach. An die Bezirksliga möchte er jetzt aber noch nicht denken.

„Wir wollen den Aufstieg erst einmal genießen“, meint Meyer und freut sich schon auf die offizielle Meisterfeier am Samstag im Adria-Grill. Und ein kleines bisschen träumt er auch noch von seinem ganz persönlichen „Double“. Das wäre perfekt, wenn sein zweiter Lieblingsklub VfB Stuttgart am Samstag den FC Bayern im Pokalfinale besiegen würde...

Sekt für alle – natürlich auch für Trainer Stephan Meyer. nls


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