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Bezirksliga-Kellerderby gegen Lachem

Meyer: „Jetzt muss was kommen“

Bad Pyrmont. High Noon auf dem Hagen, jetzt wird es richtig ernst. Wollen die Germanen nicht eine Dauerkarte im Tabellenkeller der Fußball-Bezirksliga lösen, dann hilft am Sonntag (15 Uhr) im Kreisduell gegen den momentan nicht minder erfolglosen SV Lachem/Haverbeck nur ein Sieg. Nicht mehr und nicht weniger. Zwar ist die Saison noch lang, aber Germanen-Coach Stephan Meyer weiß schon jetzt, was die Stunde vor dem Keller-Kracher geschlagen hat. „Die Zeit des Einspielens ist vorbei. Jetzt muss was kommen. Wir brauchen diese drei Punkte“, ist sein Ziel klar definiert. Hoffnung auf einen schönen Sonntag machen ihm vor allem die letzten Auftritte seiner Elf. Zwar verlor Germania mit 3:4 in Evesen und 2:3 in Bad Pyrmont, aber mit der Art und Weise, wie sich seine Mannschaft dabei präsentierte, sieht Meyer die Mannen um Torjäger Christopher Loges auf dem richtigen Weg. Fehlen werden allerdings Nils Lippert (Meniskusschaden) und Nico von Stietencron. Duplizität der Ereignisse: Auch Lachem hat natürlich keine Lust auf einen Stammplatz in der Bezirksliga-Dunkelkammer und hofft nun auf die Wende. „Ich sehe uns mit Hagen auf Augenhöhe“, blickt Trainer Tarik Önelcin dem ersten Schicksalsspiel mit Zuversicht entgegen. Auch deshalb, weil sich sein Kader wieder aufgefüllt hat. So sind die drei Rotsünder aus dem Tündern-Spiel, Soner Aslan, Mehmet Terzioglu und Baris Demirkaya, alle mit von der Partie.

veröffentlicht am 10.09.2015 um 15:46 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Bad Pyrmont – Hagenburg (Sa, 16 Uhr: Nach dem 3:2 am vergangenen Spieltag gegen Hagen und dem 2:1-Zittersieg im Bezirkspokal gegen den FC Stadthagen steht für Pyrmont gegen Hagenburg das dritte Heimspiel in Serie an. Nach dem für einen selbsternannten Titelfavoriten mäßigen Saisonstart darf sich die Gasde-Elf keinen weiteren Ausrutscher erlauben, denn Tabellenführer Evesen hat schon fünf Punkte Vorsprung. Hoffnung macht die Bilanz gegen den TSV: Zwei Spiele, zwei Siege, 13:0 Tore.

Tündern – Rinteln (Sa, 16 Uhr): Tünderns 0:3-Pleite zum Saisonstart beim aktuellen Tabellenführer Evesen war offenbar ein Hallo-Wach-Effekt. Denn nach vier Siegen in Serie kletterte die Motzner-Elf auf Platz zwei. Die Siegesserie soll gegen Rinteln fortgesetzt werden. Ein Blick in die Statistik macht Mut, denn seit 2005 konnte Tündern neun der 13 direkten Duelle gewinnen. Ein weiter Trumpf ist, dass Tündern mit Ugur Aydin und Adrian Gurgel (je 5) zurzeit die beiden besten Torjäger der Liga hat.

Halvestorf – Bückeburg II (So., 15 Uhr): Die SSG Halvestorf legte bislang eine regelrechte Zick-Zack-Saison hin. Und das passt Trainer Ralf Fehrmann überhaupt nicht ins Konzept. „Wir müssen uns endlich stabilisieren und auch mal Dreck fressen. Sonst wird das nichts“, gibt er seinem Team eine klare Ansage mit auf den Weg. Zuletzt beim 2:2 in Evesen sah der Coach allerdings schon gute Einsätze. „Daran müssen wir jetzt unbedingt anknüpfen“, will er gegen Bückeburg II nun endlich den ersten Heimsieg feiern.

Wallensen – Stadthagen (So., 15 Uhr): Richtig rund lief es bei WTW Wallensen bislang zwar noch nicht, doch wenigstens auf dem eigenen Geläuf sieht die Bilanz mit vier Punkten aus zwei Begegnungen recht ordentlich aus. Deshalb rechnet sich ein optimistischer Pressesprecher Thomas Schütte auch gegen den Rangvierten aus Stadthagen etwas aus: „Wir sind stark genug, um die Punkte zu holen.“ Um die tatsächlich einfahren zu können, fordert Trainer Sven Köhne von seinen Spielern vor allem mehr Konzentration.

Aerzen – Holzminden (So., 15 Uhr): Nach dem ersten Saisonsieg gegen den SV Lachem will der MTSV Aerzen die Überholspur in der Bezirksliga nicht verlassen und sich aus der Abstiegsregion verabschieden. Denn gegen den SV 06 Holzminden plant Co-Trainer Karsten Hoppe am heimischen Veilchenberg den zweiten Dreier ein: „Wir wollen nachlegen.“ Personell wird es für Trainer Uwe Filla kaum Änderungen geben. Die verletzten Jan-Niklas Bleil, Marcel Spatz und Nico Vogler stehen weiterhin auf seiner Streichliste. ro/aro/kf



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