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Eintracht Hameln bei „Wundertüte“ Kleefeld / Weite Fahrt für SC Diedersen

Mende setzt auf Allrounderin Suchta

Fußball (ako). Auf Frauen-Landesligist SC Diedersen wartet nach dem Auftritt in Sulingen erneut eine lange Reise. Die Elf von Alexander Stamm reist am Samstag (16 Uhr) zum SV Sebbenhausen-Balge. „Das ist eine Mannschaft, die zu Recht so weit oben in der Tabelle steht. Ich habe sie schon ein paarmal beobachtet“, sagt Stamm, der großen Respekt vor dem Gegner hat. Damit sich für Diedersen die weite Reise lohnt, muss laut Stamm vor allem die Chancenauswertung besser werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jennifer Motzner, die schon nach Sulingen verletzungsbedingt nicht mitfahren konnte. Dagegen meldet sich Shirley Wehrhahn aus dem Urlaub zurück und steht dem SC wieder zur Verfügung.

veröffentlicht am 13.10.2011 um 17:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

„In Kleefeld wollen wir am Sonntag nachlegen und uns weiter in der Tabelle nach oben arbeiten“, sagt Eintracht Hamelns Trainer Markus Mende, der den Gegner als „Wundertüte“ bezeichnet, weil man nicht weiß, wer aufläuft. Mit Yvonne Jilg, Ann-Kathrin Gaulke und Linda Höde fehlen Mende drei Spielerinnen. Dafür kehrt Allrounderin Katrin Suchta zurück ins Team. „Kleefeld ist im Mittelfeld gut besetzt, deshalb müssen wir früh den Spielfluss stören“, sagt Mende, der seiner Elf durchaus einen Sieg zutraut. Allerdings fehlte der Eintracht oft die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor: „Das ist unser größtes Manko, uns fehlt ein Knipser.“ Vielleicht hat der letzte Sieg, der laut Mende wichtig für die Moral war, die Blockade gelöst.

Die Liste der angeschlagenen Spielerinnen reicht beim Bezirksligisten TSV Nettelrede von Nicole Tschirch über Sabrina Muth und Kira Kröger bis Anna-Lena Oltrogge. „Wer für die nächste Partie tatsächlich ausfällt, werden wir erst kurz vor Spielbeginn wissen“, so Coach Werner Schwekendiek vor dem Heimspiel am Samstag (16 Uhr) gegen Schlusslicht MTV Lauenstein. Während der TSV um die Tabellenspitze kämpft, belegt der Aufsteiger mit nur einem einzigen Zähler den letzten Rang. „Natürlich besteht die Gefahr, einen solchen Gegner zu unterschätzen. Doch ich bin mir sicher, dass meine Mädels mit der nötigen Einstellung in die Partie gehen werden“, meint Schwekendiek. Nach dem überraschenden Derbysieg gegen TSV Nettelrede muss Inter Holzhausen am Sonntag (13 Uhr) zum VSV Hohenbostel. „Ich kenne diesen Gegner eher weniger, aber ich habe gehört, dass sie ziemlich ausgeglichen sind und kompakt stehen“, erzählt Trainer Mario Reinhold. Auch wenn es im Moment optimal für den Aufsteiger läuft, hat der Coach immer noch Verbesserungswünsche: „Wir neigen nach einer Führung häufig dazu, die Ordnung zu verlieren. Das müssen wir unbedingt abstellen.“ Von dem guten Lauf seiner Mannschaft ist er selbst positiv überrascht und erklärt die jüngsten Erfolge mit einer alten Weisheit: „Wer fleißig trainiert, der wird auch belohnt.“ Ins Training zurückgekehrt ist nach überstandener Verletzung Kelly Stratmann, während Martina Loref weiterhin mit Kniebeschwerden pausieren muss.



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