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Hessisch Oldendorfer Aufstieg nach Heimspiel-Odyssee

Meister Rot-Weiß träumt vom Double und Rekorden

Mit 66 Punkten, da fängt das Meisterleben an. Da kommt man erst in Schuss – denn mit 66 Punkten ist noch lange nicht Schluss. Mit dem vorzeitigen Aufstieg aus der 1. Kreisklasse in die 9. Liga hat RW Gençlerbirligi Hessisch Oldendorf das erste Etappenziel auf seinem erhofften Weg in höhere Regionen bereits locker abgehakt.

veröffentlicht am 03.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Nun wollen wir auch noch Bad Münders Rekord aus dem Jahr 2005 von 76 Punkten knacken und den Fairnesspokal gewinnen“, blickt Vereinschef Gürsel Sümer frohen Mutes in die nahe Zukunft. Könnte auch klappen, denn vier Partien stehen noch aus, und ein ernsthafter Gegner ist nicht in Sicht. Bislang lösten die Schützlinge von Trainer Murat Özcan alle 22 Saisonaufgaben souverän und schossen dabei Tore (123) wie am Fließband. Das dürfte sich im Endspurt bei Top-Shooter Sirag Al-Bardawil (26) und Co. kaum noch ändern.

Auch im Kreispokal bewies Rot-Weiß seine Klasse und marschierte bis ins Halbfinale. Die Frage nach der Zielsetzung im Team von Kapitän Özkan Ünsal erübrigt sich dabei. „Das Double wäre super. Am liebsten nach einem Finalsieg im Stadtduell gegen den TuS“, macht Sümer deutlich. Allerdings sind mit Aerzen und Marienau auch noch zwei Kreisligisten im Topf. Viel lieber wäre Rot-Weiß aber endlich ein echtes Zuhause. Seit ein Wasserschaden den Kabinentrakt in Höfingen unbenutzbar machte, musste der Meister seine Heimspiele schon in Fischbeck, Afferde und Großenwieden austragen. Eine irrsinnige Odyssee. Komisch: Nur das Waldstadion blieb wieder einmal tabu für Rot-Weiß. „Der Acker in Höfingen ist auf Dauer keine Lösung. Wir wollen im Waldstadion spielen. Vielleicht klappt das ja noch irgendwann einmal“, hofft Sümer.

Torjubel ist Programm: Rot-Weiß erzielte schon 123 Treffer. nls


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