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TSV-Coach Schwekendiek bläst zur Aufstiegsattacke / Heimspiel für ESV und Diedersen

Matchball für Holzhausen oder Nettelrede

Fußball (nk). Gegen die Schießbude der Landesliga will es Aufsteiger SC Diedersen am letzten Spieltag noch einmal richtig krachen lassen. Zum Abschluss einer spannenden Saison im Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Deinsen heute (16 Uhr) will die Mannschaft von Trainer Alexander Stamm ihrer Fangemeinde noch einmal ein wahres Torfestival und Fußball vom Feinsten bieten.

veröffentlicht am 01.06.2012 um 19:59 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

Anna-Lena Oltrogge

„Dazu kann ich leider nur zwölf Spielerinnen einsetzen. Ich hoffe, dass der Kader aber zur neuen Saison wieder vollständig zur Verfügung steht“, erklärt Stamm. Seine Rumpftruppe kann sich heute gegen Deinsen ja schon mal richtig warmschießen. Nach dem Konditionsbolzen im viertägigen Trainingslager in der Bispinger Heide will auch der ESV Eintracht Hameln heute (16 Uhr) mit einem Sieg im Weserbergland-Stadion gegen den SV Friesen Lembruch eine solide Saison ausklingen lassen. Trainer Markus Mende ist vor dem Match aber skeptisch: „Lembruch ist nicht gerade eine Mannschaft, die uns liegt. Sie spielen vor allem recht körperbetont, und dadurch haben unsere Spielerinnen manchmal einfach zu viel Respekt.“ Christin Kruppki wird zusammen mit einigen weiteren Bankdrückerinnen der letzten Spiele zum Einsatz kommen, dagegen fehlt diesmal Miriam Böttcher in der ESV-Startelf.

In der Bezirksliga schlägt am Samstag (17 Uhr) Inter Holzhausen zum Matchball auf. Die Mannschaft aus dem Pyrmonter Stadtteil hält im wohl wichtigsten Saisonspiel gegen FSG Deckbergen-Schaumburg-Auetal aber die schlechteren Karten in der Hand. Denn der Verein befindet sich nach dem Ausfall ihrer Topscorerin Jennifer Reinhold immer noch in einem Schockzustand.

„Das ist natürlich ein herber Rückschlag für uns. Jennifer fehlt durch ihren Kreuzbandriss und Meniskusbruch an allen Ecken und Enden. Jetzt kommt es auf die Mannschaft an, ob sie den Ausfall verkraften kann“, erklärt Trainer Mario Reinhold. Kontrahent TSV Nettelrede strotzt dagegen nach der unerwarteten Inter-Niederlage in Hemmingen vor Selbstvertrauen. Coach Werner Schwekendiek ist kurz vor dem Ziel: „Wir sind heiß und müssen unbedingt gewinnen! Den Ausfall von Jennifer Reinhold bedaure ich. In diesem Fall siegt aber einfach die Gerechtigkeit, da sie im Spiel gegen uns Jennifer Muth ohne Rücksicht auf Verluste zu einer langen Verletzungspause gezwungen hat.“ Mit einer ausgeglichen besetzten Stammformation und einer starken Offensive bläst Nettelrede zur Attacke. Mit einem Sieg wollen die TSV-Frauen die Konkurrenz aus Holzhausen vom direkten Aufstiegsplatz schubsen.



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