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Fußball: Hohe Hürden für Hagen / Halvestorf und Aerzen in der Pflicht

Marathon ohne Ende: Teams kriechen auf dem Zahnfleisch

BEZIRK HANNOVER. Die Klubs der Fußball-Bezirksliga kriechen zwar alle schon buchstäblich auf dem Zahnfleisch, doch der Nachholspiel-Marathon in den beiden Staffeln kennt immer noch keine Gnade.

veröffentlicht am 07.05.2018 um 15:58 Uhr

Land in Sicht? Hagens Trainer Philipp Gasde und Betreuer Frank Stork hoffen auf eine positive Doppelschicht. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Die Klubs der Fußball-Bezirksliga kriechen zwar alle schon buchstäblich auf dem Zahnfleisch, doch der Nachholmarathon in den beiden Staffeln kennt immer noch keine Gnade. Im Gegenteil: Willkommen in der nächsten Doppelschicht heißt es nun bei Germania Hagen und dem SV Lachem.

Um den nicht unerheblichen Reisestrapazen (eine Strecke beträgt immerhin rund 70 Kilometer) ein wenig aus dem Weg zu gehen, könnte Trainer Philip Gasde mit seiner Mannschaft eigentlich gleichzeitig ein Kurz-Trainingslager in Hildesheim abhalten, denn am Dienstag (19 Uhr) wartet zunächst der SV Bavenstedt II, auf die Germanen, zwei Tage später folgt dann das noch wesentlich wichtigere Gastspiel beim ebenfalls abstiegsbedrohten VfL Borsum (15 Uhr).

Etwas weniger Aufwand hat der SV Lachem, der am Dienstag (19 Uhr) zunächst den SV Arnum empfängt und dann Himmelfahrt (15 Uhr) zum SC Blaues Wunder nach Hannover durchstartet. Allerdings unter ganz anderen sportlichen Voraussetzungen. Während Trainer Tarik Önelcin, der seinen Vertrag noch nicht verlängert hat, der neuen Saison in der 7. Liga in aller Ruhe entgegenblicken kann, müssen Hagens Recken auch auswärts mal liefern, soll der Fahrstuhl nicht schon bald in der Kreisliga halten. Die Rückkehr in die heimische Fußball-Provinz hat die SSG Halvestorf schon jetzt ganz dicht vor Augen. Nach sechs sieglosen Partien in Folge mutiert der dünne Strohhalm im Abstiegskampf immer mehr zum Bindfaden. Damit der wieder etwas dicker wird, gehört am Dienstag (19 Uhr) ein Sieg beim Koldinger SV fast schon zum Pflichtprogramm der Hau-Elf. Wenn nicht, brennt der Piepenbusch lichterloh.

Matthias Günzel (SSG). Foto: nls

Gleiche Voraussetzungen, aber andere Staffel. Auch der MTSV Aerzen tanzt schon ziemlich lange auf der Rasierklinge und kann den Absturz ins ultimative Jammertal nur noch stoppen, wenn jetzt weitere Taten folgen. Nach dem Sieg gegen Nordstemmen gilt auch am Dienstag (19 Uhr): Drei Punkte gegen Alfeld, Mund abputzen und weiter.

Keine Abstiegssorgen, dafür aber tief in der Ergebniskrise, trifft im Moment auf Eintracht Afferde zu. Der einstige Tabellenführer der Staffel vier ist im Mittelmaß versunken und wartet nun schon seit über zwei Monaten auf einen Sieg. Ob der nun am Dienstag (19 Uhr) in Holzminden gelingt?



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