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SG 74 bleibt Erster – aber Emmerthal macht Meisterschaft wieder spannend

Manser macht’s möglich! TSG träumt nach 5:2-Gala gegen Aerzen vom Titel

Fußball (aro). Wird es noch einmal spannend im Titelkampf der Kreisliga? Die Antwort: Ja! Nach dem 5:2-Heimsieg der TSG Emmerthal im Verfolger-Duell gegen den MTSV Aerzen ist die Meisterschaft wieder völlig offen, weil sich die SG Hameln 74 (3:0-Sieg in Hastenbeck) zuletzt eine Mini-Krise gönnte – und Emmerthals Coach Roddy Quartey am Samstag gegen Aerzen mit der Einwechslung von Marven Manser ein glückliches Handchen hatte. Denn der Joker stach: Manser wurde im Topspiel zum Matchwinner!

veröffentlicht am 22.04.2012 um 18:29 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:41 Uhr

Als der Torjäger für Thomas Kucza kam, lag die TSG noch mit 1:2 hinten. Erst verwandelte Daniel Magaschütz einen Strafstoß zum 1:0 (12.), nachdem zuvor Emmerthals Kapitän Murat Bendes von David Bernhardt im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde. Dann trafen Dennis Koch (26.) und Benno Reuke (32.) für die Aerzener, die vor 250 Zuschauern der TSG über weite Strecken des Spiels eindrucksvoll Paroli boten. Zum Zungeschnalzen war dann die Manser-Gala: Vor dem Seitenwechsel erzielte der Joker (45.) den Ausgleichstreffer – und nach dem Wiederanpfiff (56., 82., 90.) noch einen lupenreinen Hattrick. Unglaublich!

Mit seinen vier Treffern besiegelte Emmerthals Torjäger die fünfte Saisonniederlage der Aerzener fast im Alleingang. Bitter: Beim MTSV musste Andrej Weirich nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Luca Knoll mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Platz.

Durch den Sieg kletterte die Quartey-Elf zwar auf Platz eins, aber 24 Stunden später war die TSG die Tabellenführung schon wieder los, weil sich die SG Hameln 74 mit einem 3:0-Sieg in Hastenbeck wieder zurückmeldete. Schon zur Halbzeit führte der Hamelner Nordstadtklub durch die Treffer von Mike König (4.), Alper Alco (23.) und Murat Ulus (38.) klar mit drei Toren. Nach dem Seitenwechsel schaltete die Bicknell- Elf einen Gang zurück und verwaltete den Sieg gegen die tapfer kämpfenden Hastenbecker, die laut SVH-Sprecher Joachim Wille in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft waren.



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