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SVH 5:1 gegen Schamerloh / Bezirksliga: Reinholds Treffer stoppt Nettelredes Siegesserie

Maline Dahler macht den Weg frei

Fußball (aro/ako). Beim Blick auf die Oberliga-Tabelle wird Hastenbecks Coach Detlef Genge warm ums Herz: Nach dem 5:1-Heimsieg gegen Schamerloh ist der SVH mit 14 Punkten jetzt Dritter. Den Weg zum vierten Saisonsieg machten Maline Dahler (36.), Mara Bödeker (60.), Yvonne Harms (73.), Daniela Schliebe (83.) und die kurz zuvor eingewechselte Tamara Habenstein (87.) frei. Das Eigentor von Anika Arlt zum zwischenzeitlichen 3:1 (75.) hatte zur statistischen Wert. „Das wir so klar gewinnen, hätte ich nicht gedacht. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können“, so Genge.

veröffentlicht am 09.10.2011 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

Fast hätten die Landesliga-Frauen von Eintracht Hameln vergessen, wie es sich anfühlt, zu gewinnen. Aber nach drei sieglosen Partien in Folge gelang ihnen gegen den TSV Havelse II endlich ein heiß ersehnter 3:0-Heimsieg. Nachdem der ESV durch Claudia Bubat in Führung ging, hätte man das Spiel jedoch fast aus der Hand gegeben. Besonders als in der 35. Spielminute die Gäste einen Foulelfmeter bekamen, den aber Torfrau Jaqueline Edeler glänzend parierte. In der Schlussphase gelang schließlich Michelle Schrader (70./83.) ein Doppelpack. Sie sicherte so ihrer Eintracht die verdienten drei Punkte.

Ein einziger Treffer reichte dem SC Diedersen, um beim Tabellendritten TuS Sulingen zu gewinnen. Das Tor des Tages erzielte Jana Runge (80.), die einen Handelfmeter souverän verwandeln konnte. „Wir hatten heute das nötige Glück“, sagte SC-Coach Alexander Stamm. Mit dem 1:0 beendeten die SC-Girls den Negativtrend und ließen das fünfte sieglose Spiel nicht aufkommen. „Meinen Mädchen gebührt ein Riesenkompliment, da es vom kämpferischen her eine tolle Vorstellung war“, so Stamm.

Wenn Jennifer Reinholt auf Anna-Lena Oltrogge trifft, können die Zuschauer in der Bezirksliga zurecht auf viele Buden hoffen. Beim 2:1-Derbysieg von Inter Holzhausen gegen den TSV Nettelrede taten sich die Offensivabteilungen aber besonders in der ersten Hälfte ziemlich schwer. „Dennoch bin ich der Meinung, dass wir spielerisch überlegen waren und mindestens einen Punkt verdient gehabt hätten“, so Gästetrainer Werner Schwekendiek. Der Knoten platzte, als Jennifer Reinhold (62.) Nettelredes Torfrau Lisa Bergmann mit einem 40-Meter-Schuss überwand. Der TSV ließ den Kopf danach aber nicht hängen, sodass Anna-Lena Oltrogge (71.) bei einem Gewusel im gegnerischen Strafraum den Durchblick behielt und ausgleichen konnte. Als alles nach einer Punkteteilung aussah, machte Jennifer Reinhold in der Nachspielzeit den bis dahin noch ungeschlagenen Grönjern einen Strich durch die Rechnung. Nach dem Schlusspfiff gab selbst Holzhausens Trainer Mario Reinhold zu: „Es war ein glücklicher Sieg.“

Aufsteiger MTV Lauenstein kassierte eine bittere 2:3-Heimpleite gegen Laatzen. Nach dem 0:3-Halbzeitstand läuteten Mara Looft (58.) und Vanessa Renziehausen (71.) die Aufholjagd ein. Die beiden Treffer waren aber nur Ergebniskosmetik.

Strammer Schuss: Hastenbecks Maline Dahler zieht ab, Melanie Braun (Schamerloh, rechts) schaut nur zu.

Foto: nls



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