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Fußball: Bisperodes Coach verlängert Vertrag und sucht Abwehr-Chef

Machtwort von Rik Balk: Wechsel-Verbot für Denker

BISPERODE. Seinen Winter-Wechsel zum FC Preussen Hameln kann sich Jannik Denker wohl abschminken: Erst verlängerte Bisperodes Spielertrainer Rik Balk vorzeitig seinen Vertrag, dann sprach er ein Machtwort und erteilte dem Wechselwunsch seines Spielers eine klare Absage: „Wir geben ihn im Winter nicht frei.“

veröffentlicht am 14.12.2017 um 14:37 Uhr

Verlängert in Bisperode: Spielertrainer Rik Balk. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Sein Auftrag war ebenso schwierig wie reizvoll. Als Rik Balk im Sommer vom TuS Lügde als Spielertrainer zum Fußball-Kreisligisten TSV Bisperode wechselte, war die Mannschaft, wie sonst eigentlich üblich beim TSV, keine Einheit mehr. Der Abstieg aus der Bezirksliga hatte deutliche Spuren hinterlassen. Es kriselte gewaltig und gleich sieben Spieler verließen den Klub.

Nun, ein halbes Jahr später ist wieder alles im Lot rund um das Pappelstadion. Dank Balk, dessen gute Aufbauarbeit vom Klub nun auch dementsprechend mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung gewürdigt wurde. „Er ist nicht nur auf dem Platz und in der Kabine für uns eine ungemeine Bereicherung, sondern auch menschlich neben dem Platz“, stellt TSV-Sprecher Jan Grams dem Spielertrainer ein überaus gutes Zeugnis aus. Auch der 32-Jährige ist froh, dass er beim momentanen Tabellenvierten nun Planungssicherheit hat und seine sportlichen Ziele weiter konstant verfolgen kann. „Wir schielen immer noch auf den Relegationsplatz und werden nach der Winterpause auch alles versuchen, um ihn zu erreichen“, macht Balk deutlich. Dazu gehört aber auch, dass er seinen jetzigen Kader zusammenhält. „Wir geben in der Winterpause keinen Spieler frei“, spricht der Coach ein Machtwort. Geht auch in Richtung von Jannik Denker, der nachhaltig vom Bezirksligisten FC Preussen Hameln umworben wird.

Doch Rik Balk, der nun im Februar in Barsinghausen seine B-Lizenz machen wird, denkt natürlich auch schon an die neue Saison. Vor allem aber auch an seine Rolle als Spielertrainer. Denn die möchte er gerne aufgeben und die Dinge eigentlich nur noch von der Bank aus in Angriff nehmen. „Ich möchte nicht mehr so oft spielen und suche deshalb noch einen guten Innenverteidiger“, lässt er durchblicken. Gespräche gibt es schon. Ganz oben auf seinem Zettel steht neben der Weiterentwicklung des Teams aber auch die Integration der in den Herrenbereich wechselnden A-Junioren. „Da ist viel Potenzial vorhanden.“

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