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Fußball: 3:0-Sieg gegen Algermissen / Auch Hagen punktet weiter im Abstiegskampf

Maaß macht Halvestorf mobil

BEZIRK HANNOVER. Im Eiltempo zurück in der Erfolgsspur. Den Schnitzer (1:2) der Vorwoche in Alfeld korrigierte der HSC BW Tündern eindrucksvoll mit einem 6:0 (2:0)-Sieg gegen den TSV Bisperode und festigte damit den Spitzenplatz in der Fußball-Bezirksliga.

veröffentlicht am 09.04.2017 um 17:51 Uhr

In Bedrängnis: Bisperodes Torhüter Robin Bartels klärt hier gegen Niklas Beckmann (HSC). Foto: nls
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„Das war die richtige Antwort“, freute sich Sprecher Karsten Leonhart. In dem einseitigen Kreis-Derby kam der ersatzgeschwächte TSV eigentlich nur sporadisch über die Rolle des Statisten hinaus und steckt nun weiter tief im Keller fest. Mit einem Doppelschlag sorgten Kapitän Tim Piontek (12.) und Ugur Aydin (18.) schon früh für klare Verhältnisse in der Kampfbahn. Danach war dann zwar erst einmal Sendepause, aber im zweiten Durchgang entdeckte der HSC seine Torgier wieder und legte abermals durch Aydin (62.), Sebastian Zschoch (73.) und Tim-Niclas Schumachers (83.) nach. Den Schlusspunkt setzt dann Pechvogel Lennart-Felix Rohloff (87.) mit einem Eigentor. Neben dem Doppeltorschützen Aydin verdiente sich auch noch der umsichtige Spielmacher Jannik Hilker eine Bestnote beim HSC Tündern.

SV Bavenstedt II – MTSV Aerzen 0:0. „Es war schon ein glückliches Ergebnis für uns“, bilanzierte Aerzens Sprecher Karsten Hoppe erleichtert. Was er damit meinte: Im zweiten Durchgang sah sich der MTSV nur in der Defensive und konnte am Ende froh sein, dass die Bavensteder Reserve alles an hochkarätigen Chancen fahrlässig verballerte, was ging. „Wir haben eigentlich die kompletten zweiten 45 Minuten nur auf den Abpfiff gehofft“, gab Hoppe zu. Marcel Spatz, Marius Pieper, Torben Göldner und Stephan Clavien stellte er aber trotzdem ein gutes Zeugnis aus.

Germania Hagen – MTV Bevern (2:0). Schularbeiten gemacht. Wer nicht absteigen will, der darf sich vom Tabellenletzten nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Für Hagen aber kein Problem, denn bereits zur Halbzeit hatten Secan Türkoglu (18.) und Cristiano Figueirdo Dos Santos (28.) die Weichen für das Happy End gestellt. Für den ersten Nachschlag im zweiten Spielabschnitt sorgte Steve Diener (55.). Danach ging es im Zehn-Minuten-Takt weiter. Erst erhöhte Markus Trompa (61.) per Foulelfmeter, dann legte Anil Aranmis (71./82.) einen Doppelschlag nach. Eldar Zahirovic sprach seiner Mannschaft ein dickes Lob aus: „Ein tolles Team.“ Doch Hagens Trainer verfiel aber trotz der sechs Tore keinesfalls in Euphorie: „Für uns muss das Punktesammeln unbedingt weitergehen.“

SSG Halvestorf – SV Algermissen 2:0 (1:0.) Plumps! Trainer René Hau fiel unüberhörbar ein mächtiger Stein von Herzen, denn besser hätte sein Debüt als Fehrmann-Nachfolger auf der Halvestorfer Bank wohl auch nicht mehr laufen können. Zwar reichte der erste Sieg nach der Winterpause noch nicht, um den ungeliebten Relegationsplatz verlassen, er war aber auf alle Fälle ein ganz wichtiges Lebenszeichen im Abstiegskampf. Und Hau durfte auch zufrieden feststellen: Seine Sorgen-Defensive hat ihr Trauma nach zuletzt 19 Gegentoren ebenfalls besiegt. Das freute vor allem auch Torhüter Fabian Moniac, der einen ruhigen Sonntag verlebte. Paul Alles (43.) und Julian Maaß (54./69.) sorgten nach langer Durststrecke endlich einmal wieder für lachende Gesichter am Piepenbusch.

FC Stadtoldendorf – SV Lachem 0:7 (0:3). „Endlich haben wir unsere vielen Torchancen auch einmal konsequent genutzt“, stellte Lachems Trainer Tarik Önelcin seiner Offensive ein gutes Zeugnis aus. Allen voran Egcon Musliji. Der konnte sich als unermüdlicher Antreiber und zweifacher Torschütze (8./47.) profilieren. Das Preisschießen beim Abstiegskandidaten eröffnete allerdings Adem Avci bereits in der 4. Minute. Später legte er dann noch einen Doppelpack (84./86) nach und schraubte seine Saisonbilanz damit auf 19 Treffer. Eine Top-Quote. Dominik Glaubitz (9.) und Mehmet Terzioglu (49.) beteiligten sich ebenfalls noch an der Lachemer Ausbeute. „Stadtoldendorf hat aber trotz des eindeutigen Spielstandes nie aufgegeben und bis zum Ende gekämpft“, fand Önelcin aber auch noch ein paar tröstende Worte für den unterlegenen Kontrahenten.

Die nächsten Spiele: MTSV Aerzen – TSV Bisperode (Di., 19.30 Uhr), Germania Hagen– SV Bavenstedt II (Di., 20 Uhr), HSC BW Tündern – SSG Halvestorf (Do., 19 Uhr)

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