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Pyrmonts Routinier soll für mehr Stabilität in der Abwehr sorgen

Luggeri auf dem Sprung zurück in die Startelf ?

Bad Pyrmont. Eigentlich wollte er seine Karriere in der zweiten Mannschaft der SpVgg. Bad Pyrmont locker ausklingen lassen. Mit 36 Jahren hatte Daniele Luggeri nicht mehr vor, sich Woche für Woche in der Landesliga zu quälen. So schraubte er im Sommer seine Ziele auch deutlich herunter. Die hießen: locker mit der Zweiten trainieren, Meister werden und zum Abschluss in die Kreisliga aufsteigen. Das läuft bestens, und derzeit mischt er sogar in der Torschützenliste der 1. Kreisklasse mit 14 Treffern ganz oben mit. Auf die Torjägerkrone legt er jedoch keinen Wert: „Die sollen mal die Jüngeren wie Anil Aranmis oder Kodor Issa unter sich ausmachen.“

veröffentlicht am 04.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 18:21 Uhr

Und seit dem vergangenen Wochenende muss der „Italiener“ im Trikot der Spielvereinigung sowieso umplanen. Denn beim 0:4 in Eilvese holte ihn Trainer Philipp Gasde zurück ins Landesliga-Team. Und so schnell scheint er aus der Nummer wohl nicht herauszukommen. Pyrmonts Verletztenliste ist in den letzten Wochen immer größer geworden, und daran scheint sich an den kommenden Spieltagen nichts zu ändern. Luggeri könnte schon am Wochenende gegen den TSV Burgdorf in der Startelf stehen. Seine Rückkehr ist durch die Verletzung von Gerrit Pape fast vorprogrammiert. Denn die Liste der Ausfälle in der Defensive ist mit Gasde, Alexander Gorr, Benedikt Hagemann, Sebastian Schmidt und nun auch noch Pape lang. Deshalb soll Luggeri hier vor allem für mehr Stabilität sorgen.

In Eilvese hatte Pyrmonts „Oldie“ wenig Mühe, nach seiner Einwechslung zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Spiel zu finden. „Aber ich war fast ein halbes Jahr raus. Da merkt man schon, dass das Tempo anders ist. Es hat aber wieder Spaß gemacht“, hielt er trotz der 0:4-Pleite fest. Die Partie ordnete der ehemalige Oberligaspieler von Preußen Hameln 07 nach dem Abpfiff eher in die Rubrik Abhaken ein: „Das war nicht unser Tag. Spätestens nach dem 0:2 waren wir völlig verunsichert.“ Luggeri brachte zwar etwas mehr Ruhe ins Pyrmonter Spiel, die Niederlage konnte er aber nicht aufhalten: „Wir mussten zu viele Umstellungen vornehmen. Es lief einfach nichts zusammen.“ An seinen Einsatz gegen Burgdorf am kommenden Sonntag mochte er gestern noch gar nicht denken: „Ich muss mich erst mal von dem Spiel in Eilvese erholen.“kf



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