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Fußball: Einstieg bei Bad Pyrmont II

Loges vom Top-Torjäger zum Trainer

BAD PYRMONT. Ex-Torjäger Christopher Loges, der in der vergangenen Woche dem Fußball-Kreisligisten SpVgg. Bad Pyrmont II seine Zusage gab, hat seinen Platz als Trainer auf der Kommandobrücke eingenommen und seine erste Übungseinheit an der Südstraße durchgezogen.

veröffentlicht am 07.08.2018 um 16:14 Uhr

Christopher Loges steigt beim Kreisligisten Bad Pyrmont II erstmals ins Trainergeschäft ein. Foto: kf
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Erst Torjäger – dann Trainer. Wie der Vater so auch der Sohn. Christopher Loges geht nun den nächsten Schritt in seiner Fußball-Karriere und wandelt damit weiter fest auf den Spuren von Andreas Loges, der es in seiner Glanzzeit als Stürmer unter anderem sogar bis zum Zweitliga-Profi beim VfL Osnabrück brachte und später dann ins Trainergeschäft einstieg.

Nun ist auch „Chrissy“, wie ihn alle nur nennen, auf der Kommandobrücke angekommen. Erste Station: Kreisligist Bad Pyrmont II. Wieder eine Parallele zum Vater, der seinen ersten Posten auf der Bank einst im Pyrmonter Juniorenbereich antrat. Geplant war der Einstieg ins Trainergeschäft keineswegs. So hatte der ehemalige Torschützenkönig der Landesliga den Verantwortlichen des MTSV Aerzen schon vor Wochen einen Korb gegeben. Doch als sich sein Vorgänger Oliver Großmann kurz vor den Saisonstart an der Südstraße schnell wieder aus dem Staub gemacht hatte, waren bei der Spielvereinigung die Überredungskünste vom sportlichen Leiter Nurettin Barka gefragt. Und die kamen bei der Verpflichtung von Christopher Loges auch an. „Das ging alles ganz schnell. Am Mittwoch hatten wir das Gespräch, am Donnerstag habe ich zugesagt“, sagte der 34-jährige Familienvater. „Die Aufgabe als Trainer ist für mich aber erst einmal totales Neuland“, räumte der ehemalige Torjäger ein, der im Sommer 2015 zum letzten Mal das Trikot der Spielvereinigung getragen hatte.

Als er am Montag zum ersten Mal das Training leitete, musste er zunächst zahlreiche neue Gesichter kennenlernen. „Da sind viele junge Spieler dabei, aber das kann auch ein Vorteil sein. Denn die sind alle noch lernfähig.“ Für die taktische Vorgaben, die der neue Coach möglichst schnell umsetzen will: „Kompakte Abwehr, sicheres Passspiel und schnelles Umschalten“. Viel Zeit bleibt Loges, der die Rolle des Spielertrainers nur im Notfall übernehmen will, bis zum Saisonauftakt aber nicht mehr. Denn bereits am Sonntag (13 Uhr) kommt der alte Rivale FC Preussen Hameln 07 in die Kurstadt. „Die kann ich schwer einschätzen. Aber nach dem Spiel weiß ich schon eher, wie der Hase in der Kreisliga läuft.“ Allein die Germanen vom Hagen, für die er in der Saison 2015/16 zum letzten Mal seine Schuhe schnürte, sind ihm nicht fremd. „Das ist die einzige Mannschaft in der Kreisliga, die ich kenne“, muss Loges zugeben.



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