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1:3-Niederlage gegen Bad Pyrmont vergrößert Tünderns Abstiegssorgen

Loges „flattert“ Schwalben davon

Hameln. Tünderns Trainer Siegfried Motzner wirkte nach der Derbypleite gegen die SpVgg. Bad Pyrmont doch ein wenig angefressen: „Am Ende waren wir mit dem 1:3 noch gut bedient. Da hätte es auch 1:5 oder 1:6 stehen können.“

veröffentlicht am 07.12.2014 um 12:26 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:41 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

Die Niederlage seiner Schwalben, die weiter auf einem Abstiegsplatz festhängen, deutete sich im letzten Landesliga-Heimspiel vor kaum 150 Zuschauern schon früh an. Nach zwölf Minuten überraschte Torjäger Christopher Loges Tünderns Keeper Sebastian Kelle mit einem als „Flatterball“ einschlagenden Freistoß und wenig später unterstrich erneut Loges (25.) mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 2:0 seine Qualitäten. „Da hatten wir schon unsere spielerische Linie verloren und viel zu oft mit langen Bällen agiert,“ bemängelte Motzner. Nach der Pause köpfte zunächst Tim Piontek (48.) den Ball an die Latte des Pyrmonter Gehäuses. Wenig später erhöhte Benedikt Hagemann (51.) zum 3:0 und räumte damit auch den letzten Hoffnungsschimmer der Blau-Weißen aus dem Wege. Mit seinem Treffer zum 1:3-Endstand konnte Rico Stapel (68.) das Resultat für Tündern immerhin in Grenzen halten.

Die Gründe für die klare Angelegenheit hatte auch Tünderns Pressesprecher Karsten Leonhard erkannt: „Die Pyrmonter waren vor allem vor dem Tor abgeklärter. Bei uns kam der letzte Pass viel zu selten an.“ Deshalb ging der Schwalben-Offensive auch viel zu selten Gefahr aus. Spätestens an der Strafraumgrenze hatte der kompakte Abwehrriegel aus der Kurstadt um den mit viel Übersicht agierenden Spielertrainer Philipp Gasde alles im Griff. Einen höheren Sieg der Spielvereinigung verpasste Andrzej Matwijow, denn der ließ in den letzten zehn Minuten gleich zwei Hochkaräter ungenutzt. Dennoch war Gasde zufrieden: „Wir hatten nur in den ersten fünf Minuten leichte Probleme, danach aber dominiert. Wir sind wieder zurück in der Spur.“ Neben dem schnellen Umschalten aus der Abwehr heraus lief auch das Pyrmonter Kombinationsspiel auf dem Kunstrasen deutlich besser: „Das klappte vor allem, weil wir fast immer einen Tick schneller am Ball waren.“



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