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Halvestorf gegen Nienstädt ohne Kapitän Selensky / Hagen will gegen Niedernwöhren punkten

Lösbare Aufgaben für SG 74 und Pyrmont

Für Bad Pyrmonts nächsten Gegner TSV Hagenburg ist die Partie am Samstag (14 Uhr) gegen die Spielvereinigung quasi ein Neustart. Denn nachdem Dieter Frommelt beim Bezirksliga-Schlusslicht vor wenigen Tagen das Handtuch geworfen hatte, sitzt mit Thorsten Westenberger gegen Pyrmont erstmals der neue Coach auf der Trainerbank. Und der kündigte gleich selbstbewusst an: „Für die Spielvereinigung wird es schwer, in Hagenburg die Punkte zu holen.“

veröffentlicht am 02.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:52 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Ein Selbstläufer wird für Pyrmont die Partie also nicht. Aber alles andere als ein Sieg wäre eine Überraschung, denn bei der Spielvereinigung Bad Pyrmont läuft’s zurzeit richtig gut. Neun Siege, ein Remis und nur eine Niederlage – die Elf von Pyrmonts Coach Philipp Gasde, der auf Alexander Gorr und die Issa-Brüder verzichten muss, ist in der Bezirksliga zurzeit das Top-Team. Das wurde zuletzt auch beim 4:2-Heimsieg im Derby gegen die SSG Halvestorf deutlich, die – vor Saisonbeginn jedenfalls – einer der Titelfavoriten war, aber bisher auch die eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte.

Durch die beiden Niederlagen der SSG in Eldagsen (1:2) und Pyrmont (2:4) sitzt die Schwarz-Elf (10./16 Punkte) jetzt erst einmal im Niemandsland der Tabelle fest. Um die Top 5 nicht ganz aus den Augen zu verlieren, soll am Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Nienstädt laut Teamsprecher Burkhard Büchler eine neue Siegesserie gestartet werden, um in der Tabelle wieder Boden gutzumachen. Verzichten muss die SSG allerdings ausgerechnet auf Kapitän Josef Selensky, der im Urlaub ist. Auch Stürmer Dennis Schimanski wird wohl weiter verletzt ausfallen. Dafür meldeten sich Eugen Fabrizius und Dominic Meyer wieder zurück, die im Sturm für frischen Wind sorgen sollen.

Während die Halvestorfer momentan nur Zehnter sind, ist die SG Hameln 74 als Zweiter (27 Punkte) auf Kurs und dem Tabellenführer aus Pyrmont (28 Punkte) hartnäckig auf den Fersen. Daran wird sich wohl auch nichts ändern, denn die Bicknell-Elf, die aufgrund des breiten Kaders bisher selbst die Ausfälle mehrerer Leistungsträger locker wegsteckte, hat am Sonntag (14 Uhr) in Obernkirchen eine lösbare Aufgabe vor sich. Auch ohne Sönke Wyrwoll („Es wird wohl noch ein paar Wochen dauern, bis ich wieder spielen kann“), Anatoli Deck, Felix Forche und Tobias Schulz („Ich habe meine Reha beendet, trainiere aber noch nicht wieder mit, weil ich nach dem Bandscheibenvorfall kein Risiko eingehen will“) ist die SG 74 in Obernkirchen klarer Favorit, denn die Abwehr des Tabellenvorletzten machte zuletzt einen alles andere als sattelfesten Eindruck. Bei der 2:3-Niederlage gegen Exten wurde sogar eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben.

Das einzige Sorgenkind aus Hameln-Pyrmonter Sicht ist zurzeit der TuS Germania Hagen, der nach dem miserablem Saisonstart als 14. (7 Punkte) den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren droht. Das weiß auch Trainer Dirk Sölla, der am Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellen-6. TuS Niedernwöhren erneut auf den gesperrten Jannik Mundhenk und den an der Schulter verletzten Torwart Niklas Frye verzichten muss. Trotzdem soll endlich der dritte Saisonsieg her.

Chancenlos sind die Germanen, deren Formkurve zuletzt etwas nach oben zeigte, nicht. Auch bei der auf den ersten Blick klaren 0:4-Pleite gegen die SG 74 verkaufte sich die Sölla-Elf – zumindest in der ersten Häfte – wirklich gut und machte dem Hamelner Nordstadtklub das Leben schwer. Wenn Hagen gegen den Aufsteiger aus Niedernwöhren, der auswärts übrigens nicht so stark ist wie zu Hause, gewinnen sollte, ist das rettende Ufer für die Germanen wieder in Sichtweite. Und das wäre gut für die Moral.



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