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Frauenfußball-Oberliga: „Feuer, Biss und Geilheit“ gegen Hildesheim gefordert

Litys Wort zum Sonntag

BEZIRK HANNOVER. Vier Spiele, drei Punkte, 4:15 Tore: Den Saisonstart in der Oberliga haben sich Hastenbecks Fußballfrauen bestimmt anders vorgestellt.

veröffentlicht am 15.09.2017 um 15:19 Uhr

Was geht? Gespannte Blicke bei Josephine Acikgöz, Natalie Datta und Selen Demirkaya. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Wer fristet sein sportliches Dasein schon gerne als Schießbude der Liga? Wohl keiner. Hilft den Fußball-Frauen des SV Hastenbeck im Moment aber auch nicht weiter, denn sie müssen sich mit diesem Status trotzdem anfreunden. 15 Gegentore in vier Spielen lassen die Alarmsirenen am Reuteranger schon jetzt mächtig schrillen. Zeit für klare Ansagen und das berühmte Wort zum Sonntag. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Vor allem müssen wir aber wieder anfangen, Feuer, Biss und Geilheit auf den Platz zu bringen.

Bianca Lity, Spielertrainerin des SV Hastenbeck

Und deshalb nimmt Spielertrainerin Bianca Lity vor dem Oberliga-Heimspiel (So., 13 Uhr) gegen PSV Hildesheim auch kein Blatt mehr vor den Mund. „Alle müssen jetzt mitziehen und füreinander einstehen. Vor allem müssen wir aber wieder anfangen, Feuer, Biss und Geilheit auf den Platz zu bringen. Ich erwarte von der Mannschaft in jedem Fall eine Reaktion“, nimmt sie ihre Elf in die Pflicht. Mit Hildesheim reist aber kein Aufbaugegner an. Im Gegenteil, denn eigentlich heißt es am Reuteranger: Achtung Polizei! Denn der PSV zählt als Tabellenvierter zum Kreis der Titelkandidaten. Auch wenn Lity überzeugt davon ist, „dass meine Mädels am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen werden“, wird der erhoffte Weg für Hastenbeck aus dem Keller eine ganz harte Nummer.


HSC BW Tündern – FFC Renshausen (So., 13 Uhr).Mit drei Punkten aus erst zwei Einsätzen befindet sich der Aufsteiger noch im Soll. Und die Fußball-Welt könnte für Trainer Alexander Stamm und sein Personal noch schöner werden, wenn jetzt gegen Renshausen der Nachschlag erfolgt. Wer aber auf die aktuelle Besetzungsliste der Schwalben schaut, stellt fest, mit Jana Runge, Sonja Debicki und Mannschaftsführerin Sabrina Paech fehlt reichlich Torgefahr. Nur gut, dass sich Hanna Kleindiek in Topform befindet und wie schon gegen Bemerode erneut zum Zünglein an der Waage werden könnte. Auch wenn Renshausen nicht gerade zur Laufkundschaft der Liga zählt, bleibt Alexander Stamm aber Optimist: „Ich bin zuversichtlich, dass unsere Mannschaft sich auch dieser Herausforderung voller Tatendrang stellen wird.“

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