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Fußball: Hastenbecker Saisoneröffnung gegen ESV Göttingen / Tündern startet auswärts

Lity hofft auf bessere Zeiten und Meier

HASTENBECK. Die Vorbereitung ist Geschichte – es geht wieder rund in der Frauen-Oberliga. Am Sonntag (13 Uhr) startet der SV Hastenbeck mit einem Heimspiel gegen den ESV RW Göttingen. Der HSC BW Tündern eröffnet die Saison mit einer Auswärtspartie (So., 11 Uhr) bei der SpVg. Göttingen.

veröffentlicht am 09.08.2018 um 16:08 Uhr

Jubeln kann so schön sein: Bianca Lity wünscht sich mehr Freudenausbrüche als in der Vorsaison. nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Und vor dem Anpfiff der neuen Saison kann die Frage aller Fragen beim SV Hastenbeck eigentlich nur lauten: Wird diesmal alles anders und vor allem auch besser? Nun ja, nach der verkorksten Vorsaison, in der nur das große Glück am grünen Tisch letztlich noch den sportlichen Knockout verhinderte, muss es einfach besser werden. Darauf hofft auch Spielertrainerin Bianca Lity, der es deshalb auch nicht an der nötigen Zuversicht mangelt. „Wir haben etwas gutzumachen. Ich freue mich auf die bevorstehende Saison und meine Mädels sowie ihre Art, Fußball zu spielen“, lässt die 32-Jährige durchblicken.

Ob das auch tatsächlich funktioniert, wird sich schnell zeigen. Schon der erste Kontrahent am Sonntag (13 Uhr) ist ein ganz harter Brocken, denn mit dem ESV RW Göttingen stellt sich der Tabellenvierte der letzten Spielzeit am Reuteranger vor.

Ein Team, gegen das der SV Hastenbeck bei bisher zwei Versuchen vor heimischer Kulisse noch nichts erben konnte. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. „Diesmal soll es klappen“, macht sich Lity Mut. Ganz entscheidend wird bei diesem ehrgeizigen Vorhaben aber sein, wie sich ihr Angriff präsentiert. Zuletzt gehörte die Hastenbecker Offensive mit nur 25 Treffern in 26 Spielen nicht gerade zur Kategorie Schrecken der Liga.

Große Hoffnung auf stürmischere Zeiten macht hier vor allem Lara Meier. Die „absolute Granate“, wie sie Lity bezeichnet, ballerte Hastenbeck vor zwei Jahren noch mit 15 Treffern in die Oberliga, wechselte dann aber zum Regionalligisten TSV Limmer. Nun meldet sich die 20-Jährige wieder an alter Wirkungsstätte zurück und wird auch helfen können. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Vorläufig noch tatenlos bleiben dagegen die sonstigen Stammkräfte Francesca Rüscher, Jennifer Kilian und Jana Stolle. Sie befinden sich nach langwierigen Verletzungen noch im Aufbautraining. Heißt für Lity: Improvisieren ist Trumpf. Denn auch Selen Demirkaya (Babypause) und Urlauberin Laura Rischmüller fehlen gegen Göttingen.

SVG Göttingen – HSC BW Tündern (So., 11 Uhr). Das zweite Jahr nach dem Aufstieg soll ja bekanntlich immer schwerer werden. Warum, weiß zwar kein Mensch, aber ein bisschen Wahrheit ist an der alten Fußball-Weisheit doch dran. Ob das aber auch für Tünderns Oberliga-Frauen gilt, die im Vorjahr mit Platz sieben eine gelungene Premiere hinlegten, wird sich noch zeigen. Fest steht vor der Auftaktpartie am Sonntag (11 Uhr) bei der SVG Göttingen nur, dass Trainer Alexander Stamm seinen Kader umbauen musste. Mit Kapitänin und Torjägerin Sabrina Paech, Jana Piontek und Ann-Kathrin Brinkmann stehen drei langjährige Leistungsträgerinnen nicht mehr zur Verfügung. Das Trio hat seine Karriere beendet. Der HSC-Coach bleibt aber trotzdem zuversichtlich. „In den Testspielen hat man gesehen, dass die entstandene Lücke durch die nachrückenden Spielerinnen durchaus geschlossen werden kann“, stellte Stamm fest. Vorrangig ist jetzt aber für ihn, dass er in Göttingen auch einen guten Start hinlegt. ro



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