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Lentge bangt um Supercup-Quali

„Müssen beim Volksbank-Hoppe-Cup unter die Top 5“ / Favoriten beim SSK-Cup weiter

veröffentlicht am 02.01.2015 um 20:50 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Hameln-Pyrmont. Es ist Halbzeit bei der Qualifikation für den 8. Dewezet-Supercup. Wer sich für das Top-10-Turnier der Hameln-Pyrmonter Hallenfußball-Saison qualifiziert, ist noch völlig offen. Nach vier von insgesamt acht Qualifikationsturnieren steht lediglich fest, dass mit der SG Hameln 74 der Titelverteidiger seinen Startplatz so gut wie sicher hat, denn der Landesligist ist mit 74 Punkten souveräner Tabellenführer – vor dem TSV Barsinghausen (2./57 Pkt.) und TSV Bisperode (3./41 Pkt.). Neben Barsinghausen sind mit dem TSV Pegestorf (4./38 Pkt.), FC Eldagsen (7./36 Pkt.) und Oberligist Germania Egestorf-Langreder (8./ 34 Pkt.) drei weitere auswärtige Teams unter den Top 10, von denen sich zumindest zwei Teams (Barsinghausen und Pegestorf) Hoffnungen auf die Supercup-Teilnahme machen dürfen. Für TBH-Cup-Sieger Eldagsen und Egestorf wird es eng, weil beide Mannschaften kein weiteres Qualifikationsturnier mehr spielen – und somit keine weiteren Punkte sammeln können. Fest steht, dass beim Volksbank-Hoppe-Cup und beim SSK-Cup einige Teams einen großen Schritt Richtung Supercup machen können, sofern sie mindestens die Zwischenrunde erreichen.

Während das Turnier des HSC Blau-Weiß Tündern erst heute (ab 13 Uhr, Sporthalle West) beginnt, haben in Afferde bereits am Freitagabend die ersten beiden Teams die Zwischenrunden-Tickets gelöst. In der schweren Vorrundengruppe A, in der gleich drei der vier teilnehmenden Bezirksligisten waren, wurde die SSG Halvestorf mit 12 Punkten ungeschlagen Gruppensieger. Die Bilanz: Vier Spiele, vier Siege, 19:2 Tore. Als Gruppenzweiter zog der TSV Bisperode (7 Pkt.) in die Zwischenrunde ein. Mit dem MTSV Aerzen, der hinter Algesdorf (beide 4 Pkt.) nur Vierter wurde, blieb der erste Bezirksligist auf der Strecke. Der TC Hameln (1) wurde Fünfter.

Beim Volksbank-Hoppe-Cup geht es erst heute los. Für Tünderns Teammanager Manfred Lentge sind die SpVgg. Bad Pyrmont als Titelverteidiger und die SG Hameln 74, die vor wenigen Tagen beim Volksbank-Benze-Cup triumphierte, die Topfavoriten des mit 1700 Euro dotierten Turniers. Auch Vorjahresfinalist FC Stadthagen und den TSV Barsinghausen, der in der laufenden Supercup-Saison mit dem TBH-Cup und der Humboldt-Trophy schon zwei Turniere gewinnen konnte, hat Lentge auf der Rechnung – Tünderns Landesligateam dagegen nicht. Lentge macht keinen Hehl daraus, dass er maßlos enttäuscht ist, wie sich Tündern als Landesligist bisher bei den Qualifikationsturnieren für den Supercup präsentiert hat. Sowohl beim TBH-Cup als auch beim Volksbank-Benze-Cup spielten die Tünderaner eine enttäuschende Zwischenrunde. „Das wir nicht in Bestbesetzung angetreten sind, darf keine Ausrede sein“, redet Lentge Tacheles und nimmt die Mannschaft von Trainer Siegfried Motzner in die Pflicht: „Wir müssen bei unserem eigenen Turnier mindestens Fünfter werden, denn es wäre für den Verein ein immenser Imageschaden, wenn wir als Ausrichter nicht beim Dewezet-Supercup dabei sind.“ Tündern muss um die Qualifikation bangen, denn mit 18 Punkten steht der Landesligist zurzeit auf einem enttäuschenden 18. Platz. Doch das kann sich auch schnell wieder ändern, denn beim Volksbank-Cup werden bis zu 41 Punkte vergeben.

Bezirksliga-Duell in der Vorrunde des SSK-Cups: Bisperodes Torjäger Daniel Krikunenko setzt sich gegen Halvestorfs Arthur Wiebe durch. nls

Hinweis: Die SSG Halvestorf und der TSV Bisperode spielen beim SSK-Cup um Qualifikationspunkte für den Supercup.



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