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Was ist für Tündern, Bad Pyrmont und die SG 74 in der neuen Saison drin?

Landesligateams im Check

Bezirk Hannover. Der Testspielmarathon ist vorbei. An diesem Wochenende geht es auch in der Fußball-Landesliga wieder los. Wir haben vor dem Saisonstart im Landesliga-Check die drei heimischen Teams HSC Blau-Weiß Tündern, SpVgg. Bad Pyrmont und SG Hameln 74 unter die Lupe genommen.

veröffentlicht am 09.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

HSC BW Tündern (Saisonziel: Klassenerhalt): Sieben Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage (1:6 gegen Bundesligist Werder Bremen) und 28:9 Tore. Die Testspielbinanz von Tünderns Landesligakickern kann sich sehen lassen. Trotzdem sprach Kapitän Tim Piontek vor dem schwer erkämpften 4:2-Arbeitssieg im Bezirkspokal gegen Lachem von einer „durchschnittliche Vorbereitung mit sehr schwankenden Leistungen“. Da sei „auf jeden Fall noch Potential nach oben“. Die Motzner-Elf verstärkte sich vor Saisonbeginn mit Alexander und Maximilian Deppe sowie Maximilian Barnert von Germania Hagen. Außerdem setzen die Schwalben auf eigene Talente wie Vasko Garbe und Ugur Aydin, der neben den beiden Torjägern Edward Urich (8 Treffer) und Lukas Kramer (4) mit vier Treffern in der Saisonvorbereitung und zwei Toren im Pokal auf sich aufmerksam machte. Beim Auswärtsspiel in Sulingen (heute, 16 Uhr) wird Alexander Deppe das Tor hüten, weil Stammkeeper Sebastian Kelle im Urlaub ist. Der Einsatz von Rico Stapel, der sich in Lachem verletzte, ist noch fraglich.

Prognose: Wenn es gut läuft, ist für Tündern nach Platz neun in der Vorsaison wieder ein einstelliger Tabellenplatz drin.

SpVgg. Bad Pyrmont (Saisonziel: Mittelfeldplatz):

Mit drei Neuzugängen startet die Spielvereinigung in die neue Saison: Mariusz Polomka und Steffen Lesemann vom Westfalen-Bezirksligisten Blomberger SV und Roland Stuckenberg von Germania Hagen. Dazu kommt auch A-Junior Marcus Middel. Die Neuen hinterließen laut Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann bisher „einen sehr guten Eindruck“. Besonders der zweikampfstarke Pole Polomka, der schon höher gespielt hat, dürfte sich als echte Verstärkung entpuppen. Aber auch Lesemann, der in den Testspielen und im Pokal gegen Aerzen insgesamt siebenmal traf, empfahl sich mit seinen Toren für einen Platz in der Startelf. Die Gasde-Elf absolvierte in der Saisonvorbereitung zwar nur vier Testspiele gegen Egestorf, Petershütte (beide 1:6), die SG Hameln 74 (3:5 n. E./1:1) und Eimbeckhausen (9:1). Doch beim 7:1-Sieg im Bezirkspokal gegen Aerzen lief es für die Pyrmonter nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut. Neben Lukasz Skorski (Urlaub) drohen für das Heimspiel gegen Bavenstedt (So., 15 Uhr) zwar auch die verletzten Markus Middel, Andrzej Matwijow und Benedikt Hagemann auszufallen. Aber dafür ist Pyrmonts Torjäger Christopher Loges wieder mit von der Partie.

Prognose: Die Pyrmonter haben sich als Zwölfter der Vorsaison in der Landesliga akklimatisiert und in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun.

SG Hameln 74 (Saisonziel: oberes Mittelfeld): Beim Landesliga-Heimdebüt (So., 15 Uhr) kommt es gleich zur Neuauflage des Bezirkspokalfinals gegen die SV Alfeld, dass die SG 74 kurz vor Schluss mit 0:1 unglücklich verlor. Die Bicknell-Elf zählt als Aufsteiger nicht zu den Abstiegskandidaten, denn der schon vorher landesligataugliche Kader wurde mit Torwart Fabian Moniac und Matthias Günzel (beide Halvestorf) top verstärkt. Sieben der acht Testspiele wurden gewonnen. Aber beim 3:1-Arbeitssieg im Bezirkspokal gegen das Abwehrbollwerk von Kreisligist Eintracht Afferde tat sich der Landesligist sehr schwer. Mittelfeld-Motor Jannik Hilker, der nicht gleichwertig zu ersetzen ist, und Manuel Ungermann fallen mit Kreuzbandriss die komplette Hinrunde aus. Zum Saisonstart droht neben den Urlaubern Bashkim Gutaj und Yalcin Ulus auch Kapitän Josef Selensky mit Knieproblemen weiter auszufallen.

Prognose: Die SG 74 hat bereits vergangene Pokal-Saison bewiesen, dass sie Landesligisten schlagen kann. Die Top 10 sind drin, wenn Torjäger Robin Tegtmeyer weiter so trifft.



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