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Önelcin will die Derby-Punkte gegen Halvestorf

Lachem und das lange Warten auf die Rettung

Bezirk Hannover. Alles könnte beim SV Lachem so schön sein – wäre da bloß nicht diese nervige Abstiegsangst. Denn die sitzt Trainer Tarik Önelcin und seinem Team nach den jüngsten Entwicklungen in der Fußball-Bezirksliga plötzlich wieder fest im Nacken. Bei nur noch zwei Punkten Abstand auf den Relegationsplatz ist die Luft ganz schön dünn geworden. Und es bleiben nur noch fünf Versuche, um das drohende Unheil abzuwenden.

veröffentlicht am 02.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

Versuch Nummer eins ist allerdings gleich eine echte Herausforderung, denn mit der SSG Halvestorf reist am Sonntag (15 Uhr) ein Nachbarrivale an, der rein gar nichts zu verschenken hat und ganz nebenbei auch noch eine alte Rechnung aus dem Hinspiel begleichen möchte. Zur Erinnerung: Damals schlug beim Lachemer 2:1-Sieg die große Stunde von Mehmet Terzioglu, der die Partie mit zwei fulminanten Distanzschüssen im Alleingang entschied. Trainer Önelcin hätte sicherlich nichts dagegen, wenn Mehmet noch einmal den Hammer auspackt. Mit drei Punkten mehr würde ihm das lange Warten auf die endgültige Rettung wohl wesentlich leichter fallen. Zuversicht versprüht SV-Sprecher Jürgen Ahrens: „Wir sind gewappnet und setzen auf unsere Heimstärke. Noch haben wir alles in der eigenen Hand.“ Andreas Helmel und Latif Kiki fehlen allerdings, auf Halvestorfer Seite steht Abwehrchef René Hau vor seinem Comeback.

Von den schönen Seiten des Fußballs kann auch der TSV Bisperode in dieser Saison nicht besonders viel berichten. Auch hier heißt das Schlagwort: Abstiegskampf. Zwar verlor die Mannschaft von Trainer Werner Brennecke dreimal in Folge nicht, großartig vom Kellereingang entfernen konnte sich der TSV aber trotzdem nicht. In Zahlen: Bisperode hat einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz. Da darf es am Sonntag (15 Uhr) in Holzminden keinen Rückschlag geben. Auch wenn Torjäger Daniel Krikunenko fehlt. „Wir werden dort nicht verlieren“, ist TSV-Sprecher Ralph Grupe sicher.

Völlig neue Ziele hat derweil WTW Wallensen. Nach 13 Punkten in Serie verabschiedete sich die Gluba-Elf mit Bravour aus der gefährdeten Zone und könnte nun mit einem Heimsieg gegen den FC Ambergau (So., 15 Uhr) noch weiter ins gesicherte Mittelfeld vorstoßen.

Der MTSV Aerzen reist mit einer Not-Elf zum VfL Dielmissen (So., 15 Uhr). Reichen sollte das aber trotzdem. „Wir pfeifen aus dem letzten Loch. Im Moment haben wir noch elf gesunde Spieler“, schildert Sprecher Karsten Hoppe die Situation. ro



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