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2:5 gegen SC Rinteln / Hagen atmet auf: 1:0 in Stadtoldendorf

Lachem tritt auf der Stelle

Hameln-Pyrmont. In der Fußball-Bezirksliga konnte der SV Lachem im Nachholspiel den Heimvorteil gegen den SC Rinteln nicht nutzen. Am Ende musste sich Trainer Tarik Önelcin über eine 2:5-Niederlage ärgern. Dafür konnten aber der HSC Tündern, die SSG Halvestorf und Germania Hagen einen Sieg einfahren.

veröffentlicht am 19.04.2016 um 22:31 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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In der Fußball-Bezirksliga tritt der SV Lachem im Kampf um den Klassenerhalt weiterhin auf der Stelle und kassierte gegen den SC Rinteln eine deutliche 2:5-Niederlage. Im Aufwind ist wieder Germania Hagen nach dem überaus wichtigen 1:0-Erfolg beim FC Stadtoldendorf.

SV Lachem – SC Rinteln 2:5 (2:1). „Da waren einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dabei. Das musste nicht sein“, ärgerte sich Trainer Tarik Önelcin. Vor der Pause konnte er noch mit den Dingen zufrieden sein. Die SC-Führung durch Alexander Rogowski (14.) drehten Eduard Anklam (15.) und Bujamin Kiki (33.) noch um, dann aber brach das Unheil über Lachem gnadenlos herein. Kastriot Hasani (56.), mit einem umstrittenen Strafstoß, Sebastian Wittek (69.), abermals Rogowski (75.) und Artur Kalis (85.) sorgten so mit ihren Toren noch für ein Rintelner Happy End.

VfL Bückeburg II – HSC Tündern 1:4 (0:1). Dank Niklas Beckmann, der als Vorbereiter und Vollstrecker eine überragende Partie ablieferte, war der HSC Tündern von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Und den Vorteil münzten Lukas Kramer (20.), Beckmann (52.), Rico Stapel (58.) und erneut Beckmann (68.) auch in die nötigen Tore um. Der späte Ehrentreffer von Fabio Battaglia (82.) tat der Motzner-Elf da nicht mehr weh. „Eine überaus disziplinierte und konzentrierte Leistung“, lobte Sprecher Karsten Leonhart. Anerkennung gab es von ihm auch noch für den starken Auftritt von Lukas Kramer und Nachwuchstalent Lucas Neckritz.

VfR Evesen – MTSV Aerzen 4:0 (2:0). Der MTSV Aerzen war gedanklich noch gar nicht auf dem Platz, da führte Evesen durch Denis Durmus (5.) auch schon mit 1:0. Zwar wurde es dann etwas besser, aber spätestens mit dem 2:0 von Anil Yesil (45.) war das Thema für die Schützlinge von Trainer Uwe Filla erledigt. Fand auch Karsten Hoppe. „Für uns war das 0:2 eindeutig der Knackpunkt. Und danach konnten wir noch froh sein, dass wir nicht noch höher verloren haben“, stellte der MTSV-Sprecher fest. So trafen nur noch Torben Göldner (66.) per Eigentor und Yasin Korkmazyigit (88.) für den VfR Evesen.

FC Stadtoldendorf – Germania Hagen 0:1 (0:1). Hagens Trainer Stephan Meyer konnte nach dem Abpfiff endlich mal wieder mit breiter Brust in die Kabine gehen: „Ich bin richtig stolz auf meine Jungs.“ Meyer musste auf dem Kunstrasenplatz unter der Homburg aber lange Zeit zittern, denn erst in der 89. Minute sorgte Kiala Mbauzulu mit dem Tor des Tages im Germanen-Lager für strahlende Gesichter. Kurz zuvor hatte Nico von Stietencron (81.) die Rote Karte gesehen. Grundlage für den Auswärtsdreier war die starke Defensivabteilung um Torwart Niklas Frye. „So haben wir Stadtoldendorf den Zahn gezogen“, sagte Meyer.

FC Boffzen – SSG Halvestorf 1:2 (1:1). Die SSG tat sich beim Schlusslicht schwerer als erwartet und war am Ende heilfroh über den Dreier. Sascha Maass (10.) brachte die Fehrmann-Elf zwar frühzeitig in Front, doch der Schock folgte prompt. Pechvogel Eugen Fabrizius (16.) traf zum Ausgleich ins eigene Netz und Halvestorf verlor nun für lange Zeit den Faden. Erst Manuel Capobianco (65.) fand dann noch einmal den Weg ins Boffzener Tor.

Bad Pyrmont – WTW Wallensen (Mi.,19.30 Uhr). Die Pyrmonter Zielsetzung ist klar: Nur drei Punkte zählen. Wieder im Kader sind Nils Nehrig Gerrit Pape und Alexander Baal. Nicht so gut sieht es hingegen bei den Gästen aus. WTW-Coach Uwe Klose hat berufsbedingt große Personalprobleme und muss den Kader mit Spielern aus der Reserve auffüllen. ro/kf



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