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Bezirksliga-Derby am Haarwege / Hagen, Aerzen und Halvestorf spielen auswärts

Lachem sicher: Wallensen liegt uns

Bezirk Hannover. Ein Blick auf das Punktekonto des SV Lachem lohnt sich noch nicht. Denn dort herrscht gähnende Leere. Da wird es nun Zeit für ein paar fröhlichere sportliche Momente in der Fußball-Arena am Haarwege. Und die Vorzeichen scheinen günstig zu sein, schließlich reist mit WTW Wallensen ein Kontrahent der Kategorie „vermeintlicher Lieblingsgegner“ an.

veröffentlicht am 21.08.2015 um 14:47 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:36 Uhr

„Gegen die haben wir zu Hause immer gut ausgesehen“, hofft Sprecher Jürgen Ahrens, dass es auch dabei bleibt. Alles Wunschdenken wird aber nichts nützen, wenn die Elf von Trainer Tarik Önelcin auch weiterhin so fahrlässig mit ihren Torchancen umgeht. Denn Kampfbereitschaft und gute spielerische Ansätze reichen auf Dauer nun einmal nicht aus, um eine Partie für sich zu entscheiden. Es muss eben klingeln. WTW-Sprecher Thomas Schütte verbindet mit den bisherigen Auftritten beim Kreiskonkurrenten zwar auch keine glücklichen Erinnerungen, hofft aber, „das wir diesmal etwas Zählbares mitnehmen“. Mut auf mehr macht Wallensen vor allem der Achtungserfolg beim 0:0 gegen Titelfavorit Bad Pyrmont. Im Moment noch ein willkommener „Bonuspunkt“, der aber schnell wieder an Glanz verliert, wenn nun in Lachem nichts läuft.

Bückeburg II – MTSV Aerzen (Sa., 14 Uhr). Wenn Uwe Filla könnte, würde er sich auf die Schnelle ein paar Spieler „schnitzen“. So aber muss Aerzens leidgeprüfter Trainer mit dem leben, was er hat. Und das ist im Moment nicht viel, denn mittlerweile hat sich die Ausfallliste auf zwölf Akteure verlängert. Was bleibt, ist eine Rumpfmannschaft, die in Bückeburg wohl oder übel nicht über die Außenseiterrolle hinauskommen wird.

SV Obernkirchen – SSG Halvestorf (So., 15 Uhr). Den Start in die Saison hatten sich die Halvestorfer auch komplett anders vorgestellt. Doch auf der Habenseite steht erst ein Punkt – zu wenig für die hohen Saisonziele von Trainer Ralf Fehrmann. Mit einem Sieg beim Aufsteiger könnte die SSG aber schnell wieder die Kurve kriegen. Allerdings ohne Imam Al-Bardawil. Der wechselt mit einem Kreuzbandriss langfristig in den Krankenstand.

VfR Evesen – Germania Hagen (So., 15 Uhr). Es gibt leichte, schwere und vielleicht sogar unlösbare Aufgaben. Und genau vor so einer großen Prüfung scheint Aufsteiger Hagen beim Tabellenführer Evesen zu stehen. Das weiß auch Trainer Stephan Meyer und orakelt: „Wir müssen schon einen richtig guten Tag erwischen – und Evesen einen schlechten.“ Sein Manko: Aufgrund einiger Ausfälle kann er nicht in Bestbesetzung antreten.ro



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