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5:3-Sieg in Ihme / Salzhemmendorf 2:4

Lachem schießt sich warm für Halvestorf

BEZIRK HANNOVER. In der Fußball-Bezirksliga bleibt die SSG Halvestorf weiterhin unbesiegt und festigte mit einem 2:2 bei Egestorf II den Platz in der Spitzengruppe. Weiter im Gespräch bleibt hier auch der SV Lachem, der sich mit dem 5:3 in Ihme-Roloven schon auf Platz vier vorarbeitete und sich gleichzeitig für das Topspiel am Mittwoch gegen Halvestorf in Stimmung brachte.

veröffentlicht am 30.09.2018 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 30.09.2018 um 19:30 Uhr

Traf doppelt: Yannik Kassubek (Salzhemmendorf) überwindet Torhüter Nico Becker. Foto: nls
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SV Ihme- Roloven – SV Lachem 3:5 (2:2). Die Geschichte des vierten Lachemer Sieges in Serie ist ganz klar mit der Person von Paskal Fichtner verknüpft. Der agile Mittelspieler war überall zu finden, schoss zwei Tore (20./27.) und bereitete auch noch zwei weitere Treffer vor. Ebenfalls mit einem Doppelpack konnte sich auch Tayfun Dizdar (48./90.) in Szene setzen, leistete sich aber auch den Luxus , noch einen Elfmeter (60.) zu verschießen. Fatih Akkus (75.) brachte sich ebenfalls bei Trainer Tarik Önelcin als Torschütze in Erinnerung. Weniger erfreulich für den Coach war allerdings das Defensivverhalten seiner Elf. „Wir haben denen praktisch drei Tore geschenkt“, ärgerte er sich über die Treffer von Jerrymie Bahtiri (25.), Samet Karaer (40.) und Josip Geric (52.)

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BW Salzhemmendorf – FC Stadtoldendorf 2:4 (2:1) Dass er nicht nur als Torhüter-Joker eine gute Figur abgibt, sondern auch als gefährlicher Angreifer, bewies Yannik Kassubek. Sein Pech: Obwohl er zwei Treffer (21./33.) erzielte, reichte es wieder nicht für ein Salzhemmendorfer Erfolgserlebnis. Die Schlüsselszene der 2:4-Heimpleite im Kellerduell spielte sich wohl in der 70. Minute ab, als Nickolas-Paul Bicknell beim Stand von 2:2 seinen Platz nach Gelb-Rot vorzeitig räumen musste. Stadtoldendorf nutzte die personelle Überlegenheit durch Artur Kaufmann (81.) und 2:4 Fuat Kazan (83.) eiskalt aus, und machte den Dreier so noch perfekt. Zuvor hatten bereits Niklas Dorf (2.) und Achmed El-Wayss (61.) getroffen. „Ich kann mir diesen Bruch in unserem Spiel nicht erklären. Ich bin absolut sprachlos und angefressen“, ärgerte sich Kapitän und Sprecher Malte Fitzner. Nach der siebten Saisonniederlage hält der Aufsteiger die Rote Laterne weiter fest in den Händen.

SV Koldingen – Eintracht Afferde 5:2 (0:2). Die Eintracht ging zwar durch Florian Selchow (23.) und Jörn Heinzelmann (33.) mit 2:0 in Führung, doch dann kam nichts mehr. Komplette Funkstille im Vorwärtsgang. Die Aufforderung für Koldingen, nun selbst auf das Gaspedal zu drücken. Das übernahm zunächst Julian Zalustowski (57./60.), der nach der Pause mit einem Doppelschlag ausglich. Und erst auf den Geschmack gekommen, machten die Gastgeber weiter Druck. Und so zauberte Hassan Jaber schließlich noch einen lupenreinen Hattrick (69./72./84.) zur sechsten Saisonniederlage ins Afferder Tor.

Stark: Fabian Moniac. nls


Egestorf-Langreder II – SSG Halvestorf 2:2 (2:2). Die SSG wackelte, fiel aber nicht. Denn einer wollte unbedingt die erste Saisonniederlage verhindern: Fabian Moniac. Und das schaffte der Torhüter auch mit Bravour. Er erwischte einen absoluten Sahnetag und brachte die Egestorfer Reserve mit diversen Großtaten fast zur Verzweiflung. Zweimal war allerdings auch er machtlos, als Michal Mikolajczak (16.) und Theo Hellwig (36.) die jeweilige Führung der Hau-Elf durch Jan-Niklas Bleil (7.) und Julian Maaß (24.) egalisierten. „Wir können uns bei ihm bedanken. Das war richtig stark von Fabian“, lobte Sprecher Burkhard Büchler den Routinier im Halvestorfer Kasten. Unter dem Strich ein überaus glücklicher Punktgewinn, denn nach der Pause befand sich die SSG nur noch im Defensivmodus.


VfR Evesen - MTSV Aerzen 6:0 (5:0). Nach einer katastrophalen ersten Hälfte, in der es bereits fünfmal im Kasten schepperte, kehrte ein wenig Ruhe in die zuvor überforderten Aerzener Reihen ein. Aber nur, weil der VfR Evesen ein paar Gänge zurückschaltete und nur noch Burak Burak (60.) seinen Torhunger stillen wollte. Zuvor trafen Aboubacar Sidir Fofana (10.), Nico Stolte (13./36), Sebastian Hull (26.) und Lennard Heine (38.) „Das war ein Klassenunterschied. Von Beginn an ging es bei uns nur um Ergebniskosmetik, auch weil bei uns viele Spieler nicht zur Verfügung standen. Evesen hätte auch noch wesentlich deutlicher gewinnen können“, blieb Aerzens Sprecher Karsten Hoppe nur eines: Enttäuschung. ro



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