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Fußball: Erst nach dem 20. März steht der Halbfinalgegner im Bezirkspokal fest

Lachem im Dauer-Wartestand

BEZIRK HANNOVER. Wer es im Fußball-Bezirkspokal das erste Mal in seiner Vereinshistorie sensationell bis ins Halbfinale geschafft hat, der will verständlicherweise auch wissen, wer denn nun der nächste Gegner ist. Und wird es endlich mal ein Heimspiel oder bereits das fünfte Auswärtsspiel in Serie?

veröffentlicht am 05.02.2018 um 15:51 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Doch darauf kann der SV Lachem-Haverbeck noch lange warten. Sehr lange sogar. Genauer gesagt: Bis zu 20. März. Erst dann wird das letzte Viertelfinale zwischen dem TSV Stelingen und dem SV Brigitta Steimbke ausgetragen. Und danach folgt dann die Auslosung, auf die außer dem SV Lachem auch noch der FC Lehrte und Landesligist STK Eilvese gespannt sind wie ein Flitzebogen. Und wer ist schuld an der Hängepartie? Natürlich der Wettergott, der außer dem offiziellen Punktspielkalender auch den Pokal-Plan mit Dauerkapriolen völlig durcheinandergewirbelt hat. „Die Ungewissheit nervt zwar schon, aber wir nehmen natürlich, was kommt. Unsere Reise ist noch nicht zu Ende, wir wollen nun auch ins Finale und dann nach Möglichkeit den Cup holen“, harrt Trainer Tarik Önelcin weiterhin den Dingen, die da noch kommen werden. Seine Elf hatte sich bereits am 31. Oktober mit einem 6:1-Triumph beim TSV Heiligenfelde für das Halbfinale qualifiziert.

Fast fünf Monate später dann erst zu erfahren, wer der neue Kontrahent ist, dürfte mit Sicherheit ein neuer Negativ-Rekord im Bezirk Hannover sein. Zwar ist der Pokal ein absolutes Highlight, aber ganz nebenbei muss der Bezirksligist auch noch den vollgepackten Liga-Alltag bewältigen. 19 Spiele stehen da noch für den Tabellenachten (17 Punkte) auf der Agenda. Rein ins Trikot, raus aus dem Trikot – und wieder rein ins Trikot, dürfte da zur Lachemer Maxime werden. „Da kommt einiges auf uns zu“, weiß auch Önelcin, der seine Truppe seit dem 23. Januar auf die Rückrunde vorbereitet. Ein erstes Testspiel ging auch schon über die Bühne. Beim 2:4 gegen den Landesligisten FC Eldagsen sah Lachems Trainer aber noch viele Defizite. „Wir haben zwar gute Einzelspieler, müssen aber nach der langen Pause schnell wieder zu einem Kollektiv zusammenwachsen. Sonst bekommen wir Probleme“, richtet er den Blick auch schon auf den kommenden Sonntag. Dann soll um 14 Uhr bei Niedersachsen Döhren bereits das erste Nachholspiel angepfiffen werden. Fällt das aber aus, wird noch einmal bei Eintracht Exten getestet.

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