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3:1-Sieg bei Germania Hagen

Lachem besiegt Auswärtsfluch

Hagen. Der SV Lachem kann auswärts doch noch gewinnen. Trainer Tarik Önelcin fiel nach dem 3:1-Sieg im Bezirksliga-Kellerderby bei Germania Hagen ein Stein vom Herzen: „Endlich haben wir unseren Auswärtsfluch besiegt!“

veröffentlicht am 13.09.2015 um 20:23 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

Während Lachem durch den zweiten Saisonsieg auf einen Nicht-Abstiegsplatz kletterte, sitzen die noch sieglosen Germanen erst einmal im Tabellenkeller fest. Hagen ging schon in den ersten 20 Minuten k. o., denn Lachems Angreifer versetzten die Abwehr der Germanen in höchste Not. Mit Erfolg, denn nach der frühen 2:0-Führung durch Bujamin Kiki (4.) und den überragenden Soner Aslan (6.) herrschten klare Verhältnisse. Richtig erholen konnte sich die Elf von Trainer Stephan Meyer von dem Doppelschlag nicht. Schon in der 19. Minute sorgte Dominik Glaubitz mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. „Wir haben mehr vom Spiel gehabt und uns auch taktisch diszipliniert verhalten“, nannte Önelcin als weitere Gründe für die klare Führung. Erst nach einer halben Stunde hatte sich Hagen vom Schock erholt. Doch mehr als das 1:3 durch Abbas Issa (33.) sprang für den Tabellenvorletzten, der sein schwächstes Saisonspiel zeigte, nicht heraus. Dementsprechend enttäuscht war Hagens Coach: „Wir fanden einfach keine Lösung und kaum ein Spieler hatte Normalform“, ärgerte sich Meyer über die schwache Vorstellung.

WTW Wallensen – FC Stadthagen 0:4 (0:1). Nach der deftigen 0:4-Heimpleite gegen den FC Stadthagen steht WTW Wallensen nun mit vier Punkten auf einem Abstiegsplatz. Die Zuschauer sahen eine hitziges Duell. Torchancen waren in der ersten Hälfte Mangelware, doch schon nach wenigen Minuten war richtig Pfeffer in der Partie. Es gab viele packende Zweikämpfe. Beide Teams schenkten sich nichts. Das frühe 0:1 von Ibrahim Khodr (11.) war auch gleichzeitig der Halbzeitstand. Dann kam es zum Eklat: Wallensens Trainer Sven Köhne wurde auf dem Weg zur Kabine angespuckt, was in einem heftigen Wortgefecht endete. Nach dem Seitenwechsel sah Toni Ivankovic (WTW) nach einem Foul die rote Karte. Eine harte, aber durchaus vertretbare Entscheidung. In Unterzahl kassierte Wallensen dann noch drei weitere Gegentreffer durch Benjamin Hartmann (70.), Eric Naroska (81.) und Selim Kilinc (84.), die die 0:4-Pleite endgültig besiegelten. Während Stadthagen die Chancen eiskalt nutzte, war WTW im Angriff zu harmlos.

MTSV Aerzen – SV Holzminden 3:0 (2:0). Die Bezirksligakicker des MTSV Aerzen haben mit einem 3:0-Heimsieg gegen Holzminden die Gunst der Stunde genutzt, in der Tabelle an den Gästen vorbeizuziehen und den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen. Den Grundstein zum Erfolg legte Dominic Meyer (14., 39.) mit seinem Doppelpack zur 2:0-Halbzeitführung. Nach dem Seitenwechsel trafen Meyer und Agostino Di Sapia den Pfosten, bevor Dennis Deppmeyer (69.) den 3:0-Endstand erzielte. „Wir haben kaum Chancen zugelassen und hätten sogar noch höher gewinnen können“, so Karsten Hoppe.

SSG Halvestorf – VfL Bückeburg II 4:2 (1:1). Spartenleiter Burkhard Büchler war zufrieden. Mit dem 4:2 (1:1) gegen den VfL Bückeburg II hatte die SSG Halvestorf am Piepenbusch endlich den ersten Heimsieg der Saison unter Dach und Fach gebracht. „Der war hoch verdient und hätte auch höher ausfallen können“, lautete Büchlers Bilanz. Bis zum Pausenpfiff war aber längst noch nicht alles klar. Denn trotz deutlicher Halvestorfer Überlegenheit ging Bückeburg durch Fabio Battaglia (14.) sogar mit 1:0 in Führung. Die SSG ließ beste Chancen ungenutzt, allein Colin Brandes (37.) hämmerte den Ball zum 1:1 in die Maschen. In der zweiten Halbzeit stimmte auch die Trefferquote. Mit der 2:1-Führung brach Routinier Björn Bertram (51.) den Bann. Danach glänzte die Elf von Trainer Ralf Fehrmann mit zwei weiteren Toren. Erst traf Julian Maass (71.), dann legte der eine Minute zuvor eingewechselte Manuel Capobianco (82.) das 4:1 nach. Die Partie war entschieden und das 4:2 durch Hauke Voß (86.) nur noch Bückeburger Ergebniskorrektur.



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