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MTSV-Torhüter hält die Niederlage gegen den FC St. Pauli mit starken Paraden in Grenzen

Kuska – der ter Stegen von Aerzen

Aerzen. Kuska, Kuska – immer wieder Bastian Kuska. Aerzens Torhüter machte das Spiel seines Lebens und brachte die Zweitligakicker des FC St. Pauli mit seinen Glanzparaden fast zur Verzweiflung. Doch am Ende konnte auch der Hauptdarsteller nur dafür sorgen, dass sich die 0:11-Niederlage beim Freundschaftsmatch gegen den Kiezklub noch einigermaßen in Grenzen hielt. „Der ist richtig heiß“, hatte Trainer Stephan Meyer schnell erkannt. Und Kuska verriet auch, was ihn denn an diesem regnerischen Nachmittag so beflügelt hatte. Seine „zweite Haut“, genauer gesagt das Trikot von Gladbachs Torhüter Marc-André ter Stegen, das er unter seinem eigentlichen Aerzener Dress noch trug. „Ein kleiner Protest von mir in Richtung Trainer Michael Frontzeck. Der hatte das Talent von ter Stegen in seiner Gladbacher Zeit meiner Meinung nicht erkannt. Erst Nachfolger Lucien Favre brachte ihn endlich und die Borussia rettete sich so noch vor dem Abstieg“, erklärte Aerzens Nummer eins.

veröffentlicht am 14.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 07:41 Uhr

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St. Paulis Cheftrainer nahm es aber gelassen. „Kuska ist ein guter Torhüter und Marc-André ter Stegen auch“, stellte Frontzeck fest. Thema erledigt. Ansonsten hatte er ein schönes Spiel gesehen und war am Ende auch froh „dass sich keiner verletzt hat“. Für sein Aerzener Pendant Stephan Meyer war der Testkick gegen den Kult-Klub trotz der klaren Niederlage aber nicht nur ein „tolles Erlebnis“. Er fand auch „dass wir uns ganz gut verkauft haben“. Meyer gestand aber auch ein, dass er gerne ein Tor seiner Elf gesehen hätte: „0:11 hört sich blöd an, 1:11 wäre besser.“

Zuvor hatte pünktlich mit dem Anpfiff „Hamburger Wetter“ eingesetzt. Und der Regen schien die Profis von der Reeperbahn gleich zu beflügeln. Schon nach 13. Minuten hatten die über 2000 Zuschauer drei St. Pauli-Treffer von Lennart Thy (7.), Florian Kringe (10.) und Jan-Philipp Kalla (13.) erlebt. Dann durfte auch Aerzen mal ran, aber Florian Specht konnte die beste Chance des Spiels nicht nutzen und schoss Torhüter Philipp Heerwagen aus Nahdistanz an.

Auch wenn der MTSV noch einige gelungene Kombinationen zeigte, fortan stand fast nur noch Bastian Kuska im Blickpunkt. Er ließ sich vor der Pause aber nur noch von Sebastian Maier (35.) überwinden.

Thy (49.), erneut Maier (52.) und Lokalmatador Christopher Buchtmann (63.) legten dann aber zügig nach. Fin Bartels (68./78./86.) per Dreierpack und abermals Thy (81.), der neben seinen drei Treffern auch als genialer Vorbereiter überzeugen konnte, machten den Sack dann endgültig zu. Feierabend am Veilchenberg.

Und einer hatte ganz besonders viel Spaß: Christopher Buchtmann. „Das war ein überragendes Gefühl, hier zu spielen“, freute sich St. Paulis Nummer zehn – und verabschiedete sich in den von Frontzeck genehmigten Heimaturlaub.



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