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Frauenfußball: Lösbare Aufgaben für Tündern und Hastenbeck

Kurioser Rückrunden-Start

BEZIRK HANNOVER. Das kommt in einer Fußball-Saison nicht so oft vor – eigentlich so gut wie nie. Innerhalb von nur einer Woche spielen Tünderns Oberligafrauen zweimal gegen denselben Gegner: FC Pfeil Broistedt. Diesen Sonntag um 13 Uhr auf dem Hamelner Kunstrasenplatz und nächsten Sonntag (3. Dezember) auswärts.

veröffentlicht am 23.11.2017 um 14:55 Uhr

Mit Köpfchen: Jana Runge (BW Tündern) Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Kurios: Das Rückspiel findet vor dem Hinspiel statt. Auch das hat Seltenheitswert.

Tünderns Trainer Alexander Stamm dürfte das so ziemlich egal sein. Hauptsache, es wird gespielt. Am Sonntag auf Kunstrasen auf jeden Fall, selbst wenn es regnen sollte.

Im Gegensatz zum FC Pfeil Broistedt, der als Tabellenelfter zurzeit auf einem Abstiegsplatz steht, läuft es für die Schwalben zurzeit richtig gut. Mit 17 Punkten ist der Tabellensechste zurzeit auf Klassenerhaltungskurs. Zuletzt besiegte die Stamm-Elf sogar den Spitzenreiter ESV RW Göttingen mit 1:0. „Wir wollen auch am Sonntag nicht leer ausgehen“, sagt Stamm, der den fünften Heimsieg fest im Visier hat. Gleichzeitig warnt Tünderns Trainer davor, den Abstiegskandidaten auf die leichte Schulter zu nehmen: „Broistedt hat bisher ordentliche Leistungen gezeigt und teilweise auch unglücklich Punkte liegen gelassen.“

Im Gegensatz zu Tündern darf sich der SV Hastenbeck als Tabellenzehnter am Sonntag (11 Uhr) beim Schlusslicht VfB Fallersleben keinen Ausrutscher erlauben, denn die Abstiegszone ist nur drei Punkte entfernt. Vorm Rückrundenstart hat Spielertrainerin Bianca Lity unter der mäßigen Hinrunde einen Strich gezogen: „Sie ist für uns abgehakt und wir beginnen am Sonntag von neuem, um Punkte zu kämpfen.“ Die kann der SVH im Kampf um den Klassenerhalt auch gut gebrauchen. Nach dem 2:1-Hinspielsieg rechnet sich Lity auch im Rückspiel gute Chancen aus: „Ich glaube, dass jede Spielerin sich voll reinhängen wird und sich von ihrer besten Seite präsentieren möchte. Das Team wird wieder leben.“

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