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Fußball: Zweiter Nackenschlag für HSC-Kapitän

Kreuzbandriss! Saison-Aus für Piontek

HAMELN. Es gibt Tage, da geht einfach alles schief! Wie der vergangene Sonntag für Tim Piontek. Neun Minuten war der Kapitän des Fußball-Landesligisten HSC BW Tündern im Spiel beim SV Ramlingen-Ehlershausen auf dem Platz, dann hat es im rechten Knie geknackt.

veröffentlicht am 20.11.2018 um 16:28 Uhr

Nach seinem Kreuzbandriss fällt Tünderns Kapitän Tim Piontek lange Zeit aus. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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„Ich war mit meinem Gegenspieler zusammengeprallt“, schildert der 33-jährige Routinier den Zweikampf, den er wohl nicht vergessen wird. „Da habe ich schon das Schlimmste befürchtet.“

Was nach der Untersuchung folgte, war dann tatsächlich niederschmetternd – Kreuzbandriss lautete die Diagnose. „Damit ist die Saison für mich gelaufen“, war dem Tünderaner Urgestein sofort klar. Und mit der langwierigen Verletzung endet für Piontek, der schon als Jugendlicher das blau-weiße Schwalbentrikot überstreifte, ein Fußballjahr, das ihm wahrlich wenig Freude bereitete. Die ganze Misere begann schon im April – Schambeinentzündung und fünf Monate Pause. Erst im September konnte er beim 1:0-Pokalerfolg in Arnum im Erfolgsteam von Trainer Siegfried Motzner wieder mitmischen. „Ohne Probleme war ich schnell wieder dabei“, erinnert sich der Mann aus dem defensiven Mittelfeld, der bislang vor komplizierten Verletzungen verschont geblieben war. „Doch jetzt kam gleich der zweite Nackenschlag. Das ist schon bitter!“

Seine Verletzung hatte sich nicht nur in Fußballerkreisen schnell herumgesprochen: „Mein Handy hat ständig geklingelt. Ich habe unheimlich viele Genesungswünsche bekommen.“ Bereits am Mittwoch wird Piontek in der Sana-Klinik auf dem OP-Tisch liegen. Deshalb kann er das am Freitag beim VfL Bückeburg anstehende Punktspiel seiner Blau-Weißen auch nur vom Krankenbett aus verfolgen. Doch beim letzten Auftritt vor der Winterpause, der am 1. Dezember auf der Kampfbahn gegen Spitzenreiter SC Hemmingen-Westerfeld bis Mitte März angesagt ist, wird er seine Mitspieler wieder unterstützen: „Wohl nur mit Gehhilfen, aber bei so einem wichtigen Spiel kann ich die Jungs doch nicht allein lassen.“ Auch wenn Mitte Dezember bereits die ersten Qualifikatiosnturniere für den Dewezet-Supercup starten, wird er seine Schwalben von der Tribüne aus beobachten. Und bestimmt den einen oder anderen Tipp in Sachen Hallenkick parat haben.

Doch Tim Piontek denkt vor seiner Kreuzband-Operation auch schon an die Zeit danach: „Mal sehen, ob ich tatsächlich noch einmal durchstarte. Auf jeden Fall habe ich erst einmal viel Zeit, um mir wegen meiner sportlichen Zukunft Gedanken zu machen.“



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