weather-image
27°
Fußball: Hiobsbotschaft für Odonkor / SpVgg. Bad Pyrmont am Sonntag beim Schlusslicht TV Stuhr

Kreuzbandriss! Kryker droht Saison-Aus

BAD PYRMONT. „Endlich mal aus dem Vollen schöpfen“, hatte sich Trainer David Odonkor beim Fußball-Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont so schön ausgerechnet. Doch die Hiobsbotschaft folgte prompt. Von Eduard Kryker, denn der hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen.

veröffentlicht am 14.09.2018 um 16:20 Uhr

Eduard Kryker (re.) war gegen Tündern noch dabei, jetzt droht ihm nach seinem Kreuzbandriss eine lange Pause. Foto: nls
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Beim Heimsieg gegen Spitzenreiter SC Hemmingen-Westerfeld war er schon nicht dabei, jetzt ist auch der Grund seines Fehlens durchgesickert. Mit einem Kreuzbandriss fällt der Allrounder und der „Mann der leisen Töne“ im Pyrmonter Team wohl lange Zeit aus.

Diese Nachricht konnte auch Kapitän Benedikt Hagemann, der vor seinem Wechsel an die Emmer gemeinsam mit Kryker im Lipperland beim RSV Barntrup spielte, nur schwer verkraften: „Das ist unheimlich schade! Eduard war in den letzten Spielen richtig gut drauf. Und jetzt so ein Schock! Das könnte bedeuten, dass er bis zum Ende der Saison ausfällt.“

Ansonsten gibt es im Lager der Kurstädter keine weiteren Ausfälle. Auch Steffen Lesemann war beim Training am Donnerstag, wo Odonkor zahlreiche Varianten für die Offensive durchspielen ließ, wieder dabei. Doch so ganz ohne Bedenken machen sich die Pyrmonter am Sonntag (15 Uhr) keinesfalls auf die 160 Kilometer lange Tour zum Schlusslicht TV Stuhr. Denn gerade die Kellerkinder zählen für Hagemann und Co. nicht unbedingt zu den klassischen Punktelieferanten: „Gegen solche Mannschaften tun wir uns oft schwer. Ich erinnere mich ungern an ein Spiel in Wetschen. Die haben in der Saison 2016/17 nur zwei Spiele gewonnen. Aber eins ausgerechnet gegen uns. So eine Pleite möchte ich am Sonntag nicht noch einmal erleben.“ Auch aus einem anderen Grund plant Hagemann fest mit einem Dreier vor den Toren Bremens: „Ein Sieg würde bei der langen Rückfahrt für beste Stimmung sorgen.“kf



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare