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Kreispokal: Wer kommt ins Halbfinale?

Hameln-Pyrmont. Wer löst die Tickets für das Kreispokal-Halbfinale? Im Viertelfinale spielt Groß Berkel gegen Bad Münder, Marienau gegen Latferde, Salzhemmendorf gegen Löwensen und Fischbeck gegen Eimbeckhausen.

veröffentlicht am 29.04.2015 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

TSV Groß Berkel – TuSpo Bad Münder (Donnerstag, 19 Uhr).

Die Hummetaler erwarten zum Pokal-Fight die höherklassige TuSpo. „Wir gehen mit gemischten Gefühlen in das Spiel. Einerseits ist das schön, andererseits stehen uns in der Liga schwierige Spiele bevor. Da einige Spieler angeschlagen sind, wissen wir noch nicht, wer beim Pokalspiel dabei sein kann. Allerdings wissen wir, dass Bad Münder der ganz klare Favorit ist“, erläutert TSV-Sprecher Alexander Zenker. „Die Münderaner spielen eine starke Saison und werden vermutlich nächstes Jahr in der Kreisliga an den Start gehen. Zudem ist das eine spielstarke Truppe, in der jeder Einzelne den Unterschied ausmachen kann. Daher werden wir unsere Stärken Leidenschaft, Lust auf Fußball und den absoluten Willen in die Waagschale werfen, um am Ende vielleicht doch für eine Überraschung zu sorgen“, so Zenker. Die Badestädter wollen in Groß Berkel ihrer Favoritenrolle gerecht werden. „Auch wenn wir als Favorit in das Spiel gehen, sind wir gewarnt, schließlich hat sich Groß Berkel in der letzten Runde gegen Afferde durchgesetzt. Trotzdem wollen wir selbstbewusst auftreten und Groß Berkel möglichst wenig ins Spiel kommen lassen. Wir müssen an die ersten 60 Minuten vom Wochenende anknüpfen und möglichst schnell zu unserem Spiel finden. Dann sollten wir es schaffen, eine Runde weiter zu kommen“, hofft TuSpo-Sprecher Aljoscha Reiss auf den Einzug ins „Final-Four“.

 

SG Marienau/Coppenbrügge/Diedersen – FC Latferde (Donnerstag, 19 Uhr/Coppnbrügge).

„Wir sind klarer Außenseiter. Doch wir werden uns natürlich nicht kampflos geschlagen geben. Wenn wir es schaffen, Latferde am Spiel zu hindern und im Gegenzug unser eigenes Spiel durchbringen, dann wird es für jeden Gegner schwer uns zu schlagen“, weiß SG-Trainer Jens Giger. Personell steht hinter dem Einsatz von Steffen Metzdorf noch ein Fragezeichen. Ansonsten sind alle Spieler mit von der Partie. „Unter den letzten acht zu stehen ist für uns schon etwas Besonderes, denn das gab es noch nie beim FC. Wir fahren selbstbewusst und voller Vorfreude nach Coppenbrügge. Die Chance auf ein Halbfinale gibt es so schnell wohl nicht wieder“, macht Latferdes Spielertrainer Alexander Liebegott deutlich. „Mit der Spielgemeinschaft haben wir einen starken Gegner bekommen. Sie ist nicht mehr zu vergleichen mit dem Team vor zwei Jahren. Deshalb lassen wir uns mehr oder weniger überraschen. Mit Patrick Giger haben sie auf jeden Fall einen schnellen und abschlussstarken Stürmer. Da werden wir uns drauf einstellen. Insgesamt werden wir selbst versuchen, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Angriff ist die beste Verteidigung“, gibt Liebegott die Devise aus. Personell fehlen Schmidt, Popp, Eckhardt und Patrick Borchers. Die Einsätze von Knoll, Bartsch und Bös sind noch ungewiss.

 

BW Salzhemmendorf – SW Löwensen (Donnerstag, 19 Uhr).

Nur vier Tage nach dem Kreisliga-Rückspiel stehen sich beide Teams im Pokal-Viertelfinale erneut gegenüber. „Der 4:1-Sieg vom Wochenende soll kein Maßstab sein. Das Spiel geht bei Null los. Im Pokal gib es keinen Favoriten“, meint Salzhemmendorfs Co-Trainer Karsten Fitzner. Die Ostkreisler hoffen auf die Rückkehr von Sebastian Zschoch und Yannick Hannen. „Der Halbfinal-Einzug wäre schon schön“, stellt Fitzner klar. Gegenüber der Partie am Sonntag kann Löwensens Trainer Recep Türksen wieder auf Magnus Steffen, Soner Sahin und Cavit Türksen zurückgreifen. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wenn wir einen guten Tag erwischen, dann können wir es schaffen. Vielleicht wird uns Salzhemmendorf jetzt ja auch unterschätzen“, spekuliert Türksen.

 

TSC Fischbeck – SG Eimbeckhausen/Nettelrede (Donnerstag, 19 Uhr).

„Wir sind klarer Außenseiter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aus dieser Rolle heraus werden wir dieses Viertelfinale angehen und versuchen das Beste daraus zu machen. Natürlich freuen wir uns alle auf die Aufgabe gegen den Kreisligisten. Und wir trauen uns auch den Sieg zu. Aber erwarten kann man von den Jungs keine Wunderdinge und wenn alles normal verläuft, dann dürfte die Favoritenlast klar bei den Gästen liegen. Es ist wichtig, dass unser Umfeld diese Position annimmt und uns so unterstützt, dass wir die großen Herausforderungen gemeinsam meistern können“, so Fischbecks Trainer Matthias Hänel. Jedoch können nicht alle Spieler mitwirken. Tobias Engel, Florian Hanses und Sascha Fritsche werden nicht auf dem Spielberichtsbogen auftauchen. „Wir haben gegen 07 gesehen, dass die Taktik greift. Allerdings dürfen wir nicht wieder fünf Minuten abschalten, sondern müssen über die gesamte Spielzeit hellwach und voll fokussiert sein. Wir wollen möglichst lange die Null halten und versuchen das Spiel der SG so gut es geht zu zerstören", gibt Hänel die Devise aus. Die Nordkreisler müssen beim Team aus der 2. Kreisklasse nur auf Maik Hoffmann verzichten. „Ansonsten habe ich die Qual der Wahl. Wir müssen den Gegner und das Spiel ernst nehmen, dürfen nicht unkonzentriert spielen und müssen auf der Hut sein. Mit Balcak, Roeder und Guckel hat Fischbeck gute Spieler. Dennoch ist unser klares Ziel die nächste Runde“, nimmt SG-Spielertrainer Michael Wehmann sein Team in die Pflicht.



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