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Kreisliga-Update: 5:0 gegen Großenwieden - WTW klettert auf Rang drei!

Durch den 5:0-Sieg in Großenwieden klettert WTW Wallensen auf Platz drei. Der Spieltag der Fußball-Kreisliga im Überblick.

veröffentlicht am 07.11.2021 um 08:42 Uhr
aktualisiert am 07.11.2021 um 23:00 Uhr

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TSV Großenwieden - WTW Wallensen 0:5 (0:3).

Der TSV aus Großenwieden befindet sich weiter im Sinkflug! Gegen den WTW aus Wallensen setzte es eine herbe 0:5-Packung. Co-Trainer Rassan Abdi war dennoch nicht unzufrieden mit der Leistung der Mannschaft: „Wir haben wirklich ganz gut angefangen und die ersten 15 bis 20 Minuten richtig Druck gemacht, nur hat uns vorne das letzte Stück heute einfach gefehlt.“ Den Torreigen der Ostkreisler eröffnete Linus Schnack nach Vorlage von Toni Ivankovic. Nur zwei Minuten später war Timo Maslona zur Stelle und erhöhte auf 0:2, nachdem ihn Mirko Wulf bediente. Quasi mit dem Halbzeitpfiff setzte Marius Göldner noch einen drauf und entschied die Partie somit schon vor dem Seitenwechsel. „Der WTW war heute eiskalt. Die sind in der ersten Halbzeit drei Mal vor das Tor gekommen und machen daraus drei Tore“, erklärte Abdi. Doch die Hausherren steckten nicht auf und spielten weiter nach vorne. Dies wurde in der 67. Spielminute dann zum vierten Mal bestraft, als Marius Göldner seinen Doppelpack schnürte. Den Schlusspunkt der Partie markierte Martin Gröhlich, der aus 25 Metern Entfernung den gegnerischen Torwart überwand. „Das ist schon sehr bitter für uns gelaufen heute. Man kann sagen, dass wir in der Chancenverwertung einfach den Kürzeren gezogen haben und Wallensen einfach effektiver war“, resümierte Abdi abschließend.

Tore: 0:1 Linus Schnack (27.), 0:2 Timo Maslona (29.), 0:3 Marius Göldner (45.), 0:4 Göldner (67.), 0:5 Martin Gröhlich (90.).

TSV Grohnde - SV Azadi Hameln 3:0 (3:0).

Der TSV Grohnde kann noch gewinnen! Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie behielt man heute, auf heimischen Geläuf, gegen den SV Azadi aus Hameln die Oberhand. Die erste Chance des Spiels gehörte jedoch den Gästen, die jedoch nicht im Tor verwertet wurde. „Azadi hat wirklich gut angefangen. Wir sind dagegen eher schleppend ins Spiel gekommen“, berichtete TSV-Spielertrainer Christopher Thomas. Dennoch waren es die Hausherren, die in der 16. Spielminute in Front gerieten sollten. Cayan Altuntas fasste sich aus 18 Metern ein Herz und ließ das Leder im Netz zappeln. „Mit dem 1:0 haben wir natürlich auch ein gewisses Maß an Sicherheit gewonnen“, erklärt Thomas, der kurz darauf das 2:0 bejubeln durfte, als Robert Engel die Führung mit seinem Treffer ausbaute. Doch die Grohnder hatten in dieser Phase des Spiels noch nicht genug und merkten, dass die Gäste verunsichert waren. Folglich kam es, dass Patrick Zimmermann nur vier Minuten später auf 3:0 erhöhte und Azadi somit keine Chance mehr ließ. „Mit dem 3:0 war bei Azadi ein absoluter Bruch im Spiel, das hat man definitiv gemerkt“, so Thomas. Mit Anpfiff der zweiten Hälfte stellten die Grohnder das Fußballspielen weitestgehend ein, sodass Azadi nochmal auf das gegnerische Tor drückte. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich absolut unzufrieden. Wir haben uns nur noch hinten reindrängen lassen und uns wenig Luft verschafft“, bemängelte Thomas die zweiten 45 Minuten. Dennoch sollten die Gäste zu keinem Treffer mehr kommen, sodass es beim 3:0 Heimerfolg der Grohnder blieb, der laut Thomas „zu keiner Zeit in Gefahr gewesen sei.“

Wallensens Marius Göldner traf beim 5:0-Erfolg in Großenwieden doppelt. Foto: awa

Tore: 1:0 Cayan Altuntas (16.), 2:0 Robert Engel (23.), 3:0 Patrick Zimmermann (27.).

MTV Lauenstein - TuS Rohden 5:1 (0:1).

Die von Rohden-Coach Jörg Pydde angesprochene „Abschiedstournee“ der TuS-Elf geht aller Voraussicht nach weiter. Auch gegen den MTV Lauenstein hingen die Trauben für die Gäste zu hoch, sodass die nächste Niederlage in Kauf genommen werden musste. Dabei sah es zunächst sehr gut aus für die Gäste, die den besseren Start erwischten. Nach 17 Minuten unterlief der Lauensteiner Hintermannschaft ein grober Fehler, den Nico Grett eiskalt zu bestrafen wusste. Mit der knappen Führung für die Gäste ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel spielte sich dann jedoch ein ganz anderes Spiel ab. Keine 120 Sekunden benötigten die Hausherren nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleich - Frederick Giger war der Torschütze. Sieben Zeigerumdrehungen später war die Partie dann auch schon gedreht. Marcel Lemke brachte den Ball über die Linie und sein Team somit zum ersten Mal in Führung. In der Folge sollte jedoch lange nichts passieren. „Bis zur 80. Spielminute war die Partie absolut offen“, gestand MTV-Coach Stefan Gluba, der dann jedoch erlöst wurde, da Niklas Kaehler auf 3:1 erhöhte. Ein Doppelschlag von Karsten Eberding und erneut Giger, der seinen Doppelpack schnürte, schraubte das Ergebnis dann noch weiter in die Höhe. „In der ersten Hälfte war der Gegner wirklich gut, wir hatten nahezu keine Chancen. Ob es dann in der zweiten Hälfte ein Kraftproblem bei Rohden gab, weiß ich nicht. Der Sieg geht aufgrund der zweiten Hälfte in jedem Fall in Ordnung“, so Gluba zum Abschluss.

Tore: 0:1 Nico Grett (17.), 1:1 Frederick Giger (47.), 2:1 Marcel Lemke (54.), 3:1 Niklas Kaehler (80.), 4:1 Karsten Eberding (85.), 5:1 Giger (86.).

FC Preussen Hameln - SC RW Thal 3:2 (2:1).

Was für ein Finish auf dem Hamelner Kunstrasen! In den letzten Zügen des Spiels wurde der eingewechselte Preussen-Spielertrainer Rik Balk im Strafraum zu Fall gebracht, sodass Schiedsrichter Gunnar Kersten auf den Elfmeterpunkt zeigte. Nick Wolny zeigte keine Nerven und verwandelte zum umjubelten 3:2-Siegtreffer. Aber der Reihe nach: Nach zwölf Minuten war es zunächst Kay Weddecke, der seine Preussen in Führung schoss. Jene Führung wurde jedoch durch einen Kopfballtreffer von Mensur Muslijaj egalisiert. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff traf Leon Kießling zur erneuten Führung der Balk-Elf. Nach dem Seitenwechsel dauerte es eine Viertelstunde, ehe sich das 1:1 quasi noch einmal wiederholen sollte. Nach einem weiteren Standard der Gäste war es wieder Muslijaj, der den Ball mit dem Kopf im Gehäuse der Hamelner unterbrachte. „Das Spiel war heute sehr hektisch und hitzig. Insgesamt gab es recht wenig guten Fußball und wenig Chancen. Eigentlich hatten wir Thal weitestgehend gut unter Kontrolle, aber die zwei Kopfbälle macht der Mensur Muslijaj auch wirklich richtig stark, muss auch dazu gesagt werden“, gab Balk zu Protokoll, der sich glücklich und erleichtert über die drei Punkte zeigte.

Tore: 1:0 Kay Weddecke (12.), 1:1 Mensur Muslijaj (21.), 2:1 Leon Kießling (33.), 2:2 Muslijaj (60.), 3:2 Nick Wolny (90./Strafstoß).

BW Tündern U23 - MTSV Aerzen II 2:0 (1:0).

„Zum Glück wurde Aerzen heute ihrer Rolle als Favoritenschreck nicht gerecht“, atmete Tündern-Coach Alexander Liebegott nach dem Spiel durch. „Es war absolut keine einfache Partie. Aerzen hat überraschender Weise hoch gepresst und uns damit vor einige Probleme gestellt“, gab Liebegott zu Protokoll. Die U23 der Schwalben startete dennoch positiv ins Spiel und ging nach acht Minuten durch Grischa Kowalski in Führung. In der Folge kreierten die Gastgeber weitere Chancen, ließen diese jedoch ungenutzt, sodass es mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeitpause ging. „Durch unsere Chancenverwertung haben wir Aerzen natürlich am Leben gelassen“, wusste Liebegott. Doch kurz nach dem Wiederanpfiff war Kowalski erneut zur Stelle und wog die Hausherren somit ein wenig in Sicherheit. In der Folge schlichen sich aber immer wieder Ungenauigkeiten in das Spiel der Tünderaner ein, die Aerzen jedoch nicht in etwas Zählbares ummünzte. Durch weitere vergebene Chancen von Dominik Herrmann und Kowalski blieb es letzten Endes bei dem glanzlosen 2:0-Heimerfolg. „Hut ab vor der Aerzener Leistung. Die haben zwar im ganzen Spiel nicht wirklich viele Chancen gehabt, aber der Einsatz hat gestimmt“, so das Resümee des Tünderaner Trainers, der einen „nie gefährdeten Sieg“ bejubeln durfte.

Tore: 1:0 Grischa Kowalski (8.), 2:0 Kowalski (50.).

TSG Emmerthal - SG Hajen/Latferde1:2 (0:1).

„Es war heute das erwartet schwierige Spiel für uns. Hajen/Latferde hat aufgrund des einen mehr geschossenen Tores verdient gewonnen, aber ich möchte in dem Zuge auch nicht die Leistung meiner Mannschaft schmälern“, zeigte sich TSG-Coach Daniel Wohlleben trotz der Derby-Niederlage nicht unzufrieden. Durch den knappen Auswärtserfolg setzte sich die SG Hajen/Latferde von der TSG ab und ist nun erster und einziger Verfolger des Ligaprimus aus Tündern. In der heutigen Partie bekamen die Zuschauer zwei Mannschaften zu sehen, die mit offenem Visier agieren sollten. Etwas über eine halbe Stunde war gespielt, da sollte es zum ersten Mal im Emmerthaler Gehäuse klingeln. Max Brockmann überwand TSG-Keeper Jannik Schröder und brachte seine Mannschaft somit in Führung. Mit dem knappen Ergebnis ging es für die Teams in die Kabinen, ehe nach dem Seitenwechsel ein Blitzstart der Gastgeber folgte. Einen Foulelfmeter für die TSG verwandelte Routinier Andrei Vorrat sicher und egalisierte somit die Gästeführung. Zu mehr sollte es aus Sicht der Emmerthaler jedoch nicht reichen - im Gegenteil. In der 64. Spielminute ging die SG erneut, durch den Treffer von Tim Schrader, in Front. „Nach dem erneuten Rückstand haben wir dann offensiv umgestellt, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden“, berichtete Wohlleben. Der Ausgleich lag dann kurz vor dem Schlusspfiff dennoch in der Luft, doch Jean-Pierre Albe vergab aus aussichtsreicher Position, da er den Ball nicht richtig kontrolliert bekam. Im Anschluss passierte nicht mehr viel, sodass die Hajener den Platz als Sieger verließen. „Hajen hat einfach gut verteidigt. Die haben sich wirklich in jeden Zweikampf geschmissen und super gekämpft“, zollte Wohlleben dem Gemeindenachbarn Respekt.

Tore: 0:1 Max Brockmann (32.), 1:1 Andrei Vorrat (50./Foulelfmeter), 1:2 Tim Schrader (64.).

VfB Eimbeckhausen - SpVgg. Bad Pyrmont II 2:4 (0:2).

„Der Einsatz hat hier heute über 90 Minuten absolut gestimmt, da mache ich der Mannschaft auch überhaupt keinen Vorwurf. Aber wenn du vier Geschenke verteilst, dann wird es schwer Punkte zu holen. Es spiegelt unsere Tabellensituation wider. Bist du unten, verteilst du die Geschenke - stehst du oben, nutzt du sie“, so der zum Saisonende scheidende VfB-Coach Michael Wehmann. Bereits nach vier Zeigerumdrehungen gingen die Gäste, begünstigt durch einen Torwartfehler nach einem Eckball, durch Andrej Felker in Führung. Noch vor der Pause erhöhten die Kurstädter, durch ihren Top-Torjäger Anil Aranmis, auf 2:0. Auf Eimbeckhäuser Seite ließ André Matysik zwei aussichtsreiche Gelegenheiten ungenutzt. „Machen wir aus den Chancen ein bis zwei Tore, dann kann das ganze Spiel nochmal anders ausgehen“, ist sich Wehmann sicher. Doch stattdessen musste der Spielertrainer zusehen, wie unmittelbar mit dem Wiederanpfiff bereits das dritte Tor für die Pyrmonter fiel - Jarvid Mitschke war der Torschütze. Doch es keimte noch einmal Hoffnung bei den Nordkreislern auf, als Maurizio Di-Tullio eine halbe Stunde vor dem Abpfiff auf 1:3 verkürzte. Doch jene Hoffnung wurde kurz vor dem Spielende im Keim erstickt, als Maximilian Benthe das Spielgerät ins Netz bugsierte und somit keine Zweifel mehr am Auswärtserfolg aufkommen ließ. Dominik Trotz betrieb in der Nachspielzeit mit einem verwandelten Handelfmeter dann noch etwas Ergebniskosmetik. „Sie nutzen die Fehler eiskalt aus und deswegen ist der Sieg für Pyrmont verdient, wobei die auch keine Übermannschaft sind. Es war von beiden Teams ein schnelles Spiel, aber mit den individuellen Fehlern machen wir uns das Leben selbst schwer“, so das Fazit von Wehmann, der seinen Spielern Aljoscha Reiß und Jörn Dahlbock eine starke Leistung attestierte.

Tore: 0:1 Andrej Felker (4.), 0:2 Anil Aranmis (37.), 0:3 Jarvid Mitschke (48.), 1:3 Maurizio Di-Tullio (60.), 1:4 Maximilian Benthe (86.), 2:4 Dominik Trotz (90./Handelfmeter).

TSV Bisperode - VfB Hemeringen 5:2 (1:2).

Im Duell der direkten Tabellennachbarn behielt der TSV Bisperode im letzten Heimspiel des Jahres die Oberhand und zog damit am VfB Hemeringen vorbei. Den ersten Treffer des Tages erzielte Jan Schonscheck durch einen strammen Fernschuss. Die frühe Führung wussten die Hausherren allerdings nicht auszubauen. Stattdessen fanden die Gäste immer besser ins Spiel und gingen kurz vor der Pause durch einen Doppelschlag von Maximilian Ringleff und Lars Michaelis in Front. „Wir kommen wirklich gut in die Partie rein und machen verdient das 1:0. Nach einer Viertelstunde haben wir allerdings völlig den Faden verloren und können von Glück reden, dass Hemeringen nach 15 Minuten nur den Pfosten trifft. Der Halbzeitstand geht daher auch in Ordnung“, fand Bisperodes Co-Trainer Konrad Voss. Nach der Halbzeit drehten die Hausherren dann aber auf und brachten das Pappelstadion zum Jubeln. „In der Pause haben wir gesagt, dass wir jetzt nichts mehr zu verlieren haben und wir in der zweiten Hälfte nochmal alles reinhauen werden“, berichtete Voss. Die Halbzeitansprache von Coach Daniel Ivicic schien demnach Früchte getragen zu haben, denn bereits in der 53. Spielminute gelang Joshua Anders der Ausgleich. Wenig später bekamen die Gastgeber dann einen Foulelfmeter zugesprochen, den Robert Voss sicher zu verwandeln wusste. Michel Faßhauer und erneut Anders schraubten das Ergebnis dann auf 5:2 rauf, sodass am Ende ein deutlicher Heimerfolg zu Buche steht. „Im zweiten Spielabschnitt hat wirklich alles geklappt - jede Chance war quasi ein Tor. Die Leistung der Mannschaft war, vor allem in den zweiten 45 Minuten, wirklich gut“, lobte Voss abschließend das Team.

Tore: 1:0 Jan Schonscheck (9.), 1:1 Maximilian Ringleff (41.), 1:2 Lars Michaelis (45.), 2:2 Joshua Anders (53.), 3:2 Robert Voss (63./Foulelfmeter), 4:2 Michel Faßhauer (70.), 5:2 Anders (78.).



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