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Kreisliga-TÜV: Eimbeckhausens Spielertrainer verordnet dem VfB Verjüngungskur / Sieben Neuzugänge heizen Konkurrenzkampf an

Kreisliga-TÜV: VfB Eimbeckhausen

Spielertrainer Michael Wehmann hat dem Kreisliga-5. VfB Eimbeckhausen eine Verjüngungskur verordnet. Darüber hinaus sollen die sieben Neuzugänge („Sie sind jung und hungrig“) beim diesjährigen Kreispokalsieger den Konkurrenzkampf neu entfachen, denn eine Stammplatzgarantie gibt es bei Wehmann ab sofort nicht mehr. Das war in der vergangenen Saison anders. Da stellte sich die Mannschaft mangels Alternativen oft quasi von selbst auf.

veröffentlicht am 14.07.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 14:00 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Selbst die tragenden Säulen der vergangenen Saison haben keinen Bonus mehr: „Alle fangen bei null an“, sagt Wehmann. „Wer gut trainiert, bekommt seine Chance, wer sich hängen lässt, sitzt auf der Bank.“ Die Rechnung scheint aufzugehen, denn die Trainingsbeteiligung ist wesentlich besser als vergangene Saison. Die Neuen wie Dominik Stargardt, Rouven Gruner, Alen Coric und Matthias Thiele (alle TSV Nettelrede), Dominik Trotz (TuSpo Bad Münder), Jörn Dahlbock (BW Tündern) und Rückkehrer Marc Hartmann sind heiß und drängen in die Startelf. Trotz der Abgänge von Sven-Erik Nold, Frank Lübbering, Richard Kipp, Sören Koss und Aaron Köhler schlummert laut Wehmann in der Mannschaft jede Menge Potenzial.

Es wird zwar schwer, aber Wehmann will in der Kreisliga möglichst wieder unter die Top 5. Ein einstelliger Tabellenplatz „ist für uns auf jeden Fall drin“. Was die Taktik angeht, setzt der VfB-Coach in der Defensive weiter auf eine Dreierkette. In den bisherigen Testspielen gegen Altenhagen (3:3) und Lauenau (6:3) wirkte die Abwehr allerdings alles andere als sattelfest – wie schon in der vergangenen Saison. Wenn der VfB seine Abwehrsorgen nicht in den Griff bekommt, könnte notfalls Wehmann selbst aushelfen. „In Halvestorf habe ich schon mal Manndecker gespielt. Das ist allerdings schon einige Jahre her.“

Noch geht Eimbeckhausens Spielertrainer, der zwar schon 37 Jahre alt, aber immer noch topfit ist, als Torjäger noch nicht in Rente. Aber Wehmann ließ durchblicken, dass er kein Problem damit hätte, seinen Platz in der Startelf zu räumen, wenn sich ein anderer Stürmer durch Top-Leistungen aufdrängen sollte. Denn früher oder später will sich Wehmann sowieso auf den Trainerjob konzentrieren.



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