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Rohdens neuer Coach muss voraussichtlich die komplette Hinrunde auf Abwehr-Chef Jens Mauritz verzichten

Kreisliga-TÜV: TuS Rohden

Passt das? Diese Frage stellen sich bestimmt einige, als der diesjährige Kreispokalfinalist TuS Rohden Markus Wienecke als neuen Trainer verpflichtete. Selbst Wienecke hatte zunächst seine Zweifel, denn in Rohden spielt er nicht um den Titel, sondern kämpft gegen den Abstieg.

veröffentlicht am 15.07.2011 um 20:05 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 14:00 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Hummer“, wie ihn die Spieler nennen, ist extrem ehrgeizig und von seiner Art ein völlig anderer Trainertyp als sein Vorgänger Stephan Schröer, der – im Gegensatz zu Wienecke – ein sehr ruhiger Vertreter seiner Zunft ist. Schröer machte in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Rohden einen richtig guten Job. Das erkennt auch Wie-necke neidlos an. Um Abwehr-Dino Jens Mauritz und Kapitän Raphael Pasternak hatte Schröer ein junges Team aufgebaut, das mit einigen hoffnungsvollen Talenten wie Christoph Wehrhahn, Marco Elias, Janis Höpfner und Nils Kreber gespickt ist. Welches Potenzial in der Mannschaft steckt, deuteten Rohdens Kreisligakicker im Kreispokal an. Erst im Finale wurden Pasternak und Co. vom VfB Eimbeckhausen gestoppt. Die neue Saison wird für den Tabellen-12. der vergangenen Saison knüppelhart. Das weiß auch Wienecke. Denn mit Jens Mauritz (Knorpelschaden im Knie) fällt Rohdens Abwehr-Chef voraussichtlich für die komplette Hinrunde aus. Diese Hiobsbotschaft wiegt aufgrund des sowieso kleinen Kaders doppelt schwer. Es stehen zwar 27 Namen auf der Liste, aber Wienecke selbst spricht von einem 14-köpfigen Kader. Dementsprechend gering ist zwar die Trainingsbeteiligung. „Aber die Jungs, die da sind, sind lernwillig und ziehen voll mit“, sagt Wienecke, der in Rohden den Libero abschaffen und die Viererkette einführen will. Neu dabei sind Patrick Wenger, der aus Lachem zurückkehrte, und Liam Reed, den Wienecke aus seiner Zeit in Tündern sehr gut kennt. Wienecke traut seiner Elf, die das Testspiel-Derby gegen den VfB Hemeringen nach 0:2-Halbzeitstand noch 3:2 gewann, sogar einen einstelligen Tabellenplatz zu, „wenn es gut läuft“.



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