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Kreisliga-TÜV: Neuanfang beim TSV mit Coach Bernd Wollborn

Kreisliga-TÜV: TSV Klein Berkel

Eigentlich sollte Bernd Wollborn ja nur die Reserve des TSV Klein Berkel in der Leistungsklasse coachen, doch quasi über Nacht wurde der 64-Jährige zum Cheftrainer der „Ersten“ befördert. Für das bevorstehende Abenteuer Kreisliga suchte Vereinsboss Uwe Schwerdtfeger nämlich einen „Feuerwehrmann“, der rettet, was noch zu retten ist. Denn nach dem Bezirksliga-Abstieg war nur noch ein Scherbenhaufen da.

veröffentlicht am 26.07.2011 um 20:09 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:43 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Trainer weg, Spieler weg. Nach dem Rücktritt von Holger Biester („Es macht keinen Sinn, weiterzumachen. Ich bin ein Trainer ohne Mannschaft.“) wusste niemand, wie es in Klein Berkel weitergeht. Doch dann zauberte Klein Berkels Vereinsboss, der immer etwas grummelig reagierte, wenn man ihm die „T-Frage“ stellte, plötzlich Wollborn aus dem Hut. Dieser Schachzug könnte sich für den TSV als Glücksgriff erweisen, denn der Trainer-Dino hat schon alle Höhen und Tiefen miterlebt. Außerdem besitzt Wollborn („Auch wenn es schwer wird, wir packen das!“) das nötige Selbstvertrauen, das man braucht, um die Krise zu meistern.

Aus der Not machte Wollborn eine Tugend. Nachdem man vor wenigen Wochen in Klein Berkel noch SOS funkte, sieht man beim TSV jetzt wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. 22 Namen stehen auf der Liste, davon mit Brian Schwekendiek (SG 74), René Fischer (TuS Hess. Oldendorf), Andreas Shiyoo (Lachem) und Andreas Wölk (Aerzen) auch einige Neuzugänge. Der Rest sind Spieler aus der Zweiten, der Alten Herren und der A-Jugend, die dem TSV treu geblieben sind. Das macht Wollborn Mut. Aufgeben ist sowieso nicht sein Ding. Der Grundstein für einen Neuanfang ist beim TSV zwar gelegt, aber das Saisonziel kann in Klein Berkel nur lauten: Klassenerhalt.

Klein Berkels neuer Trainer Bernd Wollborn – ein Mann mit der nötigen Portion Selbstvertrauen.

Foto: nls



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